In meinem Wahlkampf stehen die Themen Nachhaltigkeit und Wirtschaft im Zentrum, denn für mich ist klar, dass wir nur eine gute Zukunft schaffen können, wenn wir beide Themen miteinander verbinden.
Diese Landtagswahl stellt NRW vor die Entscheidung zwischen „weiterhin mutig in die Zukunft gehen“ oder eher „auf Bestehendes setzen und nicht zu viel wagen“. Ich gehöre eindeutig zum Team „mutig in die Zukunft gehen“. Die letzten Jahre haben gezeigt, wie viel mit einer grünen Regierungsbeteiligung möglich ist und ich möchte mich dafür einsetzen, dass Wirtschaftspolitik im Sinne der Grünen eine wichtige Säule für den Erfolg der Politik im Land ist.
Wirtschaft und Nachhaltigkeit gehören für mich zusammen und zielen auf das Gleiche ab: eine gute Grundlage für unser Leben auf diesem Planeten im Allgemeinen und in NRW im Besonderen zu schaffen. Die Unternehmen bilden dabei eine entscheidende Basis, denn mit ihrem Handeln bestimmen sie maßgeblich, in welche Richtung sich das Leben und vor allem die Arbeit entwickelt. Mit unserer Regierungsbeteiligung und dank der Arbeit der grünen Fraktion aben wir es in NRW geschafft, Nachhaltigkeit konsequent in der Wirtschaft zu verankern. In Zukunft möchte ich daran arbeiten, das noch weiter auszubauen.
In meinem Job sehe ich jeden Tag, wie Unternehmen hier vor Ort den Wandel schon anpacken – beim Circular Valley, in der Kreislaufwirtschaft, bei der Energiewende. Ich kenne die Unternehmen und ihre Herausforderungen aus erster Hand und habe ein gutes, wachsendes Netzwerk in der Wuppertaler Wirtschaft. Das will ich auch in die Landespolitik tragen: pragmatisch, wirtschaftsnah, mit echtem Bezug zu Wuppertal.
Sport ist für mich mehr als Freizeit – Sport schafft z.B. gesellschaftlichen Zusammenhalt. Seit vier Jahren spiele ich selbst Fußball beim WSV (Frauen) und bringe mich dort auch abseits des Platzes ein: im Redaktionsteam des Stadionmagazins, bei Social Media für die Frauenmannschaft und oft auch als Pressekontakt.
Als sachkundige Bürgerin im Sportausschuss weiß ich zusätzlich aus erster Hand, wie sehr Vereine und Ehrenamt in Wuppertal zusammenwirken. Sportpolitik heißt für mich: Vereine stärken, Sportstätten in Schuss halten und Sport als Ort für Begegnung und Teilhabe ernst nehmen und deshalb weiter ausbauen.
Ich erlebe selbst, wie oft Frauen in Politik, Wirtschaft und Sport um Sichtbarkeit und Gehör kämpfen müssen. Ob im Frauenfußball, in Führungsetagen, in Stadtrat oder Ausschuss – echte Gleichberechtigung ist noch lange nicht erreicht. Dafür setze ich mich ein: für mehr Frauen in Entscheidungspositionen und für Strukturen, die das auch ermöglichen.
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