Wahl des Integrationsausschusses der Stadt Wuppertal
Am 07.02. GRÜNE Internationale Liste wählen!
Am 7. Februar 2010 findet die Wahl der 10 Vertreterinnen und Vertreter im Integrationsausschuss der Stadt Wuppertal statt. Die weiteren 11 Mitglieder werden von den im Rat vertretenen Fraktionen entsandt.
Zur Wahl stellt sich neben anderen die GRÜNE Internationale Liste (Liste 2).
Wahlberechtigt ist, wer am 07.02.2010
- keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzt
- oder die deutsche Staatsangehörigkeit nach dem 07.02.2005 erworben hat und sich bis zum 26.01.2010 in das Wählerverzeichnis hat eintragen lassen,
- das 16. Lebensjahr vollendet hat,
- sich seit mindestens einem Jahr im Bundesgebiet rechtmäßig aufhält,
- seit mindestens 16 Tagen (22.01.10) in Wuppertal seine Wohnung, bei mehreren Wohnungen seine Hauptwohnung hat,
- nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist
Download: Informationsflyer[PDF]
Unsere KandidatInnen
1. Morgan, Marilyn Lehrerin i. R. | 2. Aygün, Mustafa Kabelwerker |
3. Saglam, Leman Erzieherin | 4. Tahiri, Agron Journalist |
5. Shafik, Nadja Soziologin | 6. Boutzakht, Bilal Schüler |
7. Demirel, Zeynep Speditionskauffrau | 8. Lindemann, Stewart Übersetzer |
Unsere Ziele
Wuppertal ist und bleibt eine multikulturelle Stadt mit über 150 Nationalitäten. Wir GRÜNEN stehen dafür, das friedliche Miteinander der Nationen aktiv zu gestalten. Dafür ist es für uns unabdingbar, dass gerade die Sprachförderung in allen Altersgruppen in Zukunft eine noch zentralere Bedeutung hat. Die GRÜNEN sprechen sich dafür aus, mehr Geld durch Umschichtung innerhalb des Etats der Stadt Wuppertal einzusetzen, um jungen MigrantInnen durch geeignete Qualifizierungsmaßnahmen den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern.
Wir wollen
| - die Migrationsvereine bei ihrer Arbeit im außerschulischen Bereich weiter stärken, gleichzeitig aber auch die Sprachförderung von älteren MigrantInnen unterstützen |
- die RAA (Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien) erhalten und ausbauen |
- einen Aufenthaltsstatus für junge Flüchtlinge, um sicherzustellen, dass sie ihre Qualifizierung beenden bzw. ihre Berufsausbildung abschließen zu können |
- dass bei langjährigen geduldeten AsylbewerberInnen von einer Abschiebung abgesehen wird. Sie sollen eine dauerhafte Rechtssicherheit bekommen und einen Status erhalten, der ihnen eine Integration in unsere Gesellschaft möglich macht |
- eine durchgängige Förderung der MigrantInnen sicherstellen und sprechen uns daher für eine Zusammenlegung der Bereiche Integration und Zuwanderung mit den Bereichen Schule und Jugendhilfe, Sport und Kultur in ein Ressort der Stadtverwaltung aus |
- die rechtliche, soziale und politische Gleichstellung aller in Wuppertal lebenden Menschen. Um Flüchtlinge zu schützen, brauchen wir ein auf die Menschenrechtskonventionen aufgebautes Zuwanderungsgesetz, ein humanes Asylrecht und ein Antidiskriminierungsgesetz, das seinen Namen verdient |
- dass der Bund allen dauerhaft in Wuppertal lebenden BürgerInnen das kommunale Wahlrecht ermöglicht |
- antirassistische Projekte unterstützen und fördern |
- den Beitritt Wuppertals zur „Städtekoalition gegen Rassismus“ der UNESCO |







1. Morgan, Marilyn 

4. Tahiri, Agron
5. Shafik, Nadja
6. Boutzakht, Bilal
7. Demirel, Zeynep
8. Lindemann, Stewart