Weiterer Themenabend zum Bundestagswahlprogramm
Die Reihe unserer Themenabende zum Bundestagswahlprogramm-Entwurf geht weiter.
Der Themenabend: Unsere Politik vor Ort
findet am 24. April um 18:00 Uhr in unserer GRÜNEN Geschäftsstelle, in der
Friedrich-Ebert-Str. 76
42103 Wuppertal,
statt.
Mitgliederversammlung 25.04.2013
Die Bundestagswahl steht nun vor der Tür. Auf allen Ebenen der Partei wird der Entwurf unseres Wahlprogrammes derzeit diskutiert, um ihn dann auf der Bundesdelegiertenkonferenz in Berlin zu verabschieden. Auch wir in Wuppertal sind an diesem Diskussionsprozess beteiligt und wollen den Programmentwurf mit Euch auf der Mitgliederversammlung diskutieren.
Zu diesem Zweck laden wir Euch herzlich ein zur
Mitgliederversammlung
am Donnerstag, den 25.04.2013
ab 19 Uhr im KV-Büro, Friedrich-Ebert-Str. 76
Tagesordnung:
1. Formalia, Begrüßung
2. Mitgliederbewegungen
3. Vorbereitung der BDK (Bundesdelegiertenkonferenz) am 26. – 28.04.2013 in Berlin
4. Bericht der Ratsfraktion
5. Verschiedenes
Themenabende zum Bundestagswahlprogramm-Entwurf
Der Entwurf des Bundestagswahlprogramms ist nun im Internet verfügbar. Die AG Bundestagswahlprogramm unseres GRÜNEN Kreisverbandes möchte an den folgenden Themenabenden die entsprechenden Inhalte des Bundestagswahlprogramm-Entwurfs mit Euch diskutieren.
Die folgenden drei Themenabend-Termine sind nun schon festgelegt, weitere werden folgen.
Die Themenabene finden jeweils in unserer GRÜNEN Geschäftsstelle, in der
Friedrich-Ebert-Str. 76
42103 Wuppertal,
um 18:00 Uhr statt.
02. April 2013
Themenabend Bürgerrechte, Demokratie und Netzpolitik
Die schleichende Erosion der Bürgerrechte, die Gefahren die dem freien Internet drohen, der dringende Reformationsbedarf bei der Aufsicht von ARD und ZDF und der Ruf nach einer neuen demokratischen Kultur mit mehrBeteiligungsmöglichkeiten für alle Bürgerinnen und Bürger sind einige der Themen, die wir an diesem Abend mit Euch diskutieren wollen.
12. April 2013
Themenabend Energie und Umwelt
Unser GRÜNES Wahlprogramm zeigt Wege auf die Vorreiterrolle Deutschlands bei der Energiewende wieder zu übernehmen, um zu einer Wirtschaftsweise zu kommen, die allen nutzt und nicht nur wenigen – die auf Erneuerbare Energien gebaut ist statt auf Öl, Kohle, Atom und Gas, die unsere Umwelt schützt statt sie zu zerstören. Wir werden dem stockenden internationalen Klimaschutz so ganz neue Impulse geben und die Rettung des Klimas doch noch schaffen. Wir ziehen endlich die Konsequenz daraus, dass die natürlichen Ressourcen begrenzt sind und eine Energieversorgung der Zukunftnicht auf Kohle und Öl aufbauen darf – und auf Atom schon gar nicht.
Mit den in Wuppertal vertretenen Expertinnen und Experten auf dem Gebiet Energie und Umwelt wollen wir mit Euch einen Abend lang die Inhalte des Wahlprogramms zu den Themen Energie und Umwelt betrachten und diskutieren.
17. April 2013
Themenabend Gleichberechtigung
Deutschland gehört in Sachen Gleichberechtigung nicht gerade zu den Vorreitern, im Gegenteil! Bei der Entgeltgleichheit ist Deutschland europäisches Schlusslicht. Viele Frauen arbeiten in Teilzeit oder in Minijobs, damit droht Altersarmut.
Die Antwort darauf im grünen Wahlprogramm: geschlechtergerechte Politik, eine eigenständige Existenzsicherung für Frauen, Lebensverlaufsperspektive - mit diesen und weiteren Ansätzen werden wir unsbeim Themenabend befassen. Überregionalen Input hat uns Ulle Schauws, frauenpolitische Sprecherin des Landesvorstands NRW und Kandidatin für den Bundestag ab September 2013 zugesagt.
Neuer Kreisvorstand gewählt
Die Jahreshauptversammlung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal wählte am 16.03.2013 einen neuen Parteivorstand.
Zu Parteisprecher/-innen wurden Sarah Lünenschloss und Martin Möller gewählt, damit führten die GRÜNEN Wuppertal wieder die Doppelspitze ein. Raimond Klitsch wurde zum Kreisschatzmeister gewählt und komplettiert so den geschäftsführenden Vorstand.
Zu weiteren Mitgliedern des Vorstandes wurden Annette Stratmann-Stock, Olcay Bruchmann, Yazgülü Zeybek und Guido Mengelberg gewählt.
Aufruf: Ein gemeinsames Zeichen setzen gegen PRO NRW!
Wuppertal ist stolz auf seine Vielfalt!
Wuppertal hat keinen Platz für rassistische und menschenverachtende Ideologien!
Kommt zum Kultur- und Nachbarschaftsfest:
Samstag, 27. Oktober 12-18 Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6
Bündnistreffen ab 10 Uhr
PRO-NRW hat für nächsten Samstag eine Demonstration gegen den geplanten Moscheebau an der Gathe angekündigt. Das Wuppertaler Netzwerk für Demokratie und Toleranz plant ein großes Kultur- und Nachbarschaftsfest rund um die Moschee an der Gathe, um zu zeigen, dass Rassismus und Rechtsextremismus in Wuppertal keinen Platz haben. Das Wuppertaler Bündnis gegen Rechts wird sich kreativ beteiligen.
Wir rufen dazu auf, sich der angekündigten Demonstration gegen den Moscheebau entgegen zu stellen und deutlich zu machen, dass anti-islamische Hetze in Wuppertal keinen Platz hat!
Kulturelle und religiöse Vielfalt ist und bleibt ein wichtiger Faktor für Wuppertal.
Neben der Stadtspitze, kommunaler Politik, Glaubensgemeinschaften und einer Vielzahl von Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen befürworten wir als Mitglied des Netzwerks für Demokratie und Toleranz und des Wuppertaler Bündnisses gegen Rechts den Neubau der Moschee als nachhaltiges Zeichen der Weltoffenheit und Vielfalt Wuppertals! Mit diesem Vorhaben zeigt die Gemeinde nicht nur, dass sie Teil dieser Stadt ist, sondern nimmt ihr Grundrecht der freien Ausübung ihrer Religion war. Dies gilt es zu respektieren!
Lasst uns gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen PRO-NRW
setzen!
Weitere Infos:
Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
Wuppertaler Bündnis gegen Rechts
Zum muslimischen Opferfest erklärt Martin Möller, Sprecher der Wuppertaler GRÜNEN:
„Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern muslimischen Glaubens ein frohes und gesegnetes Opferfest!“
Das Opferfest steht im Zeichen der Solidarität, der Menschlichkeit und des Teilens gerade auch mit Bedürftigen. Mit Abraham als zentraler Figur gibt es auch Anlass, sich an die Gemeinsamkeiten des islamischen, jüdischen und christlichen Glaubens zu erinnern.
„Wir wollen beim Kultur- und Nachbarschaftsfest am Samstag mit Menschen aller Religionszugehörigkeiten und Konfessionslosen für ein gemeinsames Miteinander an der Gathe feiern. Wir appellieren an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich trotz der geplanten Provokationen von PRO NRW am höchsten muslimischen Feiertag nicht reizen zu lassen.“
Stellungnahme der Polizei löst bei GRÜNEN Verwirrung aus
Mit großer Verwunderung nimmt der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Stellungnahme der Polizei zur Kenntnis, Frau Polizeipräsidentin Radermacher habe ihre Teilnahme nur abgesagt, nachdem Oberbürgermeister Jung und Sozialdezernent Kühn nicht an der geplanten Veranstaltung gegen Rechtsextremismus teilnehmen würden. Diese waren nie eingeladen und wurden auch nicht erwähnt.
Die Polizeipräsidentin schrieb in dem Brief mit ihrer Absage: "nachdem der Teilnehmerkreis nun noch von Ihnen erweitert wurde". Dies lässt keinen anderen Rückschluss zu, als dass die Teilnahme des Medienprojektes auf dem Podium der Grund ihrer Absage war, denn sie wurden nach den Zusagen der Polizeipräsidentin und der Staatsanwaltschaft in der Teilnehmerliste ergänzt.
„Wir haben für diese Veranstaltung nie auch nur in Erwägung gezogen, den Oberbürgermeister oder den Sozialdezernenten der Stadt einzuladen. Daher gab es nicht mal eine Anfrage in diese Richtung. Die Aussage der Polizei kann daher nur eine Schutzbehauptung sein.“, so Martin Möller, der Sprecher des Kreisverbandes.
Veranstaltungsabsage 26.11. "Rechtsextremismus in Wuppertal/Strategien gegen Rechtsextremismus"
Die für den 26. November in der "börse" geplante Veranstaltung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wuppertal zum Thema „Rechtsextremismus in Wuppertal/Strategien gegen Rechtsextremismus“ muss leider abgesagt werden. Die Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher hat ihre bereits gemachte Zusage zur Teilnahme diese Woche zurückgezogen, nachdem das Medienprojekt Wuppertal auch einen Vertreter ins Podium dieser Diskussionsveranstaltung entsandte. Auch die Staatsanwaltschaft zog ihre Zusage - ohne Angabe von Gründen - zurück.
„Eine Diskussionsveranstaltung ist nur sinnvoll, wenn es auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit unterschiedlichen Ansichten gibt, die etwas zu diskutieren haben. Daher ist es sehr bedauerlich, dass die Polizeipräsidentin offensichtlich einen wirklichen Diskurs mit in Wuppertal von rechtsextremen Umtrieben Betroffenen scheut. Wir werden aber weiterhin versuchen eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die alle demokratischen Kräfte die sich gegen den Rechtsextremismus engagieren, einbezieht. Dies auch, wenn einige wichtige Organisationen sich wohl nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit einzubringen wünschen.“, so der Sprecher des Kreisverbandes Martin Möller.
Erneuerbare Energien sind keine Preistreiber!
Der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann Ott wollen über die EEG-Umlage und die Energiewende informieren und diskutieren. Hierzu laden sie am Samstag, 20.10. ab 10 Uhr zu ihrem Infostand am Kerstenplatz ein.
"Nicht die Erneuerbaren Energien sind die Preistreiber! Es sind vor allem die durch die schwarz-gelbe Bundesregierung erweiterten Ausnahmeregelungen für die Industrie, wodurch die EEG-Umlage für das kommende Jahr auf 5,3 Cent/kWh ansteigt. Die Leidtragenden sind die Privathaushalte und kleineren und mittleren Unternehmen in unserer Region. Wenn immer weniger die Umlage zahlen, wird es für die, die zahlen, immer teurer, denn sie müssen ja auch den Anteil der Nicht-Zahler zusätzlich übernehmen“, so Martin Möller, Parteisprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wuppertal.
„Gerechtfertigt sind die Ausnahmen allenfalls für Industriebetriebe, die energieintensiv sind und im internationalen Wettbewerb stehen. Doch die Bundesregierung hat dem Lobbydruck immer weiter nachgegeben und immer mehr Industriebereiche von den Zahlungen ausgenommen. So müssen z. B. der Braunkohlebergbau, große Rechenzentren oder Molkereien fast keine EEG-Umlage zahlen, obwohl sie gar keine Konkurrenz mit geringen Strompreisen im Ausland zu fürchten haben. Die Ausnahmen müssen auf die Industriebereiche reduziert werden, die sie wirklich brauchen, zumal die Börsenpreise für Strom gerade wegen der Erneuerbaren Energien sinken. Deshalb ist es unredlich, die Erneuerbaren Energien für den Anstieg der Strompreise verantwortlich zu machen" ergänzt der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete und klimapolitische Sprecher Dr. Hermann Ott.
Ott verweist außerdem darauf, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht nur ein Beitrag für den Klimaschutz und für eine saubere Energieversorgung ist, sondern mittlerweile hunderttausenden Menschen Arbeit gibt und Handwerksbetriebe vor Ort stärkt. Allein 2011 haben die Erneuerbaren Energien mit 9 Mrd. Euro zur Wertschöpfung vor Ort beigetragen. Neben den ausufernden Ausnahmegelungen für die Industrie sehen die GRÜNEN vor allem die Milliardengewinne von RWE, E.ON & Co. als Hauptursache für die hohen Strompreise für Privatverbraucherinnen und -verbrauchern.
"Trotz des Anstiegs der EEG-Umlage im Vergleich zum Vorjahr macht sie auch jetzt nur ein Fünftel des Gesamtstrompreises aus. Dennoch erhöhen RWE, E.ON & Co. weiterhin die Strompreise kräftig. Allein in den letzten Jahren über 10 Cent, obwohl die Umlage bisher maximal 3,59 Cent betrug. Hier muss Schwarz-Gelb endlich handeln. Doch passiert ist bisher nichts!"
Wuppertaler GRÜNE wählten Bundestagskandidaten im Wahlkreis 102/Wuppertal I
Auf seiner heutigen Versammlung wählte der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wuppertal seinen Bundestagskandidaten für 2013.
Dr. Hermann E. Ott, seit 2009 für die Wuppertaler GRÜNEN im Bundestag, wurde mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt. Er erhielt außerdem das Votum für einen vorderen Listenplatz, um den sich Ott auf dem Landesparteitag der GRÜNEN NRW Anfang Dezember bewerben wird.
Hermann Ott sieht seine Wiederwahl als Bestätigung und Ansporn zugleich:
„Ich bin superglücklich über die erneute Nominierung! In der Opposition muss man dicke Bretter bohren, trotzdem konnten wir GRÜNEN in den letzten drei Jahren einiges erreichen - im Bundestag und im Wahlkreis. Ich freue mich, dass mein Anteil daran heute von meinem Kreisverband honoriert wurde. Auch weiterhin werde ich meine ganz Kraft für eine gerechte, menschenwürdige und ökologische Gesellschaft einsetzen.“
Wuppertal 24h live - Wir sind dabei
Im Rahmen von Wuppertal 24h live laden BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wuppertal amSamstag, den 15. September zu zwei interessanten Wanderungen ein:
Stadtwanderung durch Oberbarmen und Wichlinghausen im Rahmen des Projektes Soziale Stadt:
Start um 13 Uhr am Wupperfelder Markt 1 (am Brunnen), Ende am Wupperfelder Markt ca. 15 Uhr
Oberbarmen/Wichlinghausen sind Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf. Mit Hilfe des Programms Soziale Stadt soll eine positive Entwicklung für die Menschen im Quartier umgesetzt werden. Die Stadtwanderung gibt einen Überblick über die Konzepte und führt zu Orten, wo schon eine positive Veränderung stattfindet und zu Orten, die dringend auf bessere Zeiten warten.
Anmeldung nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Wanderung auf der Nordbahntrasse - Von Oberbarmen bis Mirker Bahnhof
in Zusammenarbeit mit PRO BAHN:
Start um 14 Uhr am Bahnhof Oberbarmen, Ende am Bahnhof Mirke ca. 17 Uhr
Die Wanderung bietet Informationen zur Nutzung der Trasse als Wander- und Radweg, zum Stand der Bauarbeiten und zur Geschichte der Strecke und der Bahnhöfe. Soweit möglich mit Tunneldurchgängen und Viaduktüberquerungen. Ende am Bahnhof Mirke mit gastronomischen Angebot und Gelegenheit zur Besichtigung des Bahnhofs. Feste Schuhe und Taschenlampe sind erforderlich. Anmeldung nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Rio+20 in Wuppertal
Die Völker der Welt, ihre Regierungen und ihre Nicht-Regierungsorganisationen tagen in Rio de Janeiro: Auf dem Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung - Rio+20.
WIR TAGEN IN WUPPERTAL!
Donnerstag, 21. Juni 2012 ab 19 Uhr
Alte Feuerwache, Gathe 6
Eingeladen sind alle Menschen, die sich in Wuppertal in nachhaltigen Projekten engagieren - in der Kirche, in der Verwaltung, in Bürgervereinen, in Unternehmen, in Umweltgruppen, in Menschenrechtsorganisationen, in Eine-Welt-Gruppen, und und und...
WIR FRAGEN
Was können wir von der UN-Konferenz in Rio de Janeiro erwarten?
Wie steht es um die Diskussion auf internationaler Ebene?
Welche Akteure gibt es (noch) in Wuppertal?
Welche Projekte und Konzepte werden realisiert?
Genau vor 20 Jahren fand der erste Weltgipfel in Rio de Janeiro statt. Das Motto der Weltgemeinschaft lautete: Global denken - lokal handeln! Sogenannte Lokale Agenda-Gruppen (LAGen) sollten in den verschiedenen Ländern Projekte und Aktivitäten umsetzen, die eine nachhaltige Entwicklung in allen Bereichen möglich machen.
Die große gemeinsame Idee war: Wir wollen sorgsam mit unserer Erde, mit unseren Ressourcen, mit unserer Umwelt umgehen - und wir wollen dafür sorgen, dass jedem Menschen auf der Welt das Recht auf eine gesicherte Existenz, auf Bildung und medizinische Versorgung erfüllt wird.
Eine Veranstaltung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wuppertal und MdB Hermann E. Ott
Koalitionsvertrag zeigt eine klare GRÜNE Handschrift
Auf der Mitgliederversammlung am 14.06. diskutierten die Wuppertaler GRÜNEN intensiv über den neuen Koalitionsvertrag und stimmten einstimmig für die Annahme des Vertrages auf dem morgigen Landesparteitag in Duisburg.
„Für Wuppertal ist es im Besonderen wichtig, dass das Land die Finanz- und Konsolidierungshilfen fortführen wird und somit unserer Stadt wieder eine Zukunftsperspektive eröffnet.“ kommentierte der Sprecher des Kreisverbandes Wuppertal, Martin Möller, den Inhalt des Koalitionsvertrags.
Janine Bruchmann, stellvertretende Sprecherin des Kreisverbandes, fügte hinzu: „Die Sicherheit, dass es nun wirklich ein effektives Klimaschutzgesetz im Land NRW geben wird und wir auf diesem aufbauend, als einwohnerstärkstes Bundesland ein Klimaschutzgesetz auf Bundesebene einfordern werden, ist ein Zeichen für die klare GRÜNE Handschrift in diesem Koalitionsvertrag.“
Im neuen Landtag fehlen Frauen!
Die Mandate stehen fest - und damit wird auch die Verliererin der Landtagswahl 2012 in NRW deutlich: die Gleichberechtigung.
Einzig BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sind vorbildlich: hier haben Männer und Frauen zu gleichen Teilen einen Sitz im neuen Parlament. Dahinter folgt die SPD, bei der immerhin ein Drittel der Mandate an Frauen ging. Bei der CDU liegt der Frauenanteil schon unter einem Viertel. Weit abgeschlagen landen FDP und Piraten im Gleichberechtigungs-Ranking, wobei die Piraten mit 3 Frauen und 17 Männern den letzten Platz belegen.
"Es wird Zeit für ein Paritätsgesetz!" sagt Nadja Shafik, die für die Wuppertaler GRÜNEN als Direktkandidatin aufgestellt war und eine der Sprecherinnen der GRÜNEN Landesarbeitsgemeinschaft Frauen ist. "Denn wir sehen ja: mit freiwilligen Regelungen verändert sich nichts. Seit den 90er Jahren stagniert der Frauenanteil in deutschen Parlamenten bei ca. 30%. Wir Frauen beanspruchen aber die Hälfte der Macht."
Martin Möller, Sprecher des GRÜNEN Kreisverbandes in Wuppertal, ergänzt: "Ein Paritätsgesetz sieht die gleichberechtigte Quotierung von Wahllisten vor. Damit wäre eine gerechte Verteilung von Parlamentssitzen gewährleistet. In Europa haben unter anderem Frankreich und Belgien ein solches Verfahren bereits eingeführt. Es ist an der Zeit, auch bei uns die gesetzlichen Voraussetzungen für eine echte Gleichberechtigung von Männern und Frauen zu schaffen." 15.05.2012

Die Landtagswahl führte zu einem wegweisenden Ergebnis
Die Wählerinnen und Wähler haben ein deutliches Signal gesetzt, als sie gestern einer rot-GRÜNEN Koalition in NRW eine stabile Mehrheit bescherten. Die gute Arbeit in den letzten zwei Jahren und das unbedingte Bekenntnis zu NRW und seinen Kommunen honorierten die Wählerinnen und Wähler im ganzen Land.
„Als Wuppertaler GRÜNE freuen wir uns natürlich besonders darüber, dass wir in unserer Stadt ein weit über dem Landesdurchschnitt liegendes Ergebnis von 14,0% erreichen konnten.“, erklärte Janine Bruchmann, Direktkandidatin im Wahlkreis Wuppertal I.
Die Wuppertaler GRÜNEN gratulieren auch den Kollegen der SPD, die alle drei Direktmandate der Stadt erringen konnten, zu ihrem Erfolg. Nun wird das Erfolgsteam Kraft/Löhrmann in Düsseldorf die Politik des maßvollen Sparens fortsetzen.
„Vielleicht verhilft das Beispiel aus Düsseldorf auch unseren Wuppertaler Sozialdemokraten zu der Erkenntnis, dass eine große Kooperation oder Koalition unsere Stadt nicht vorangebracht hat und nicht voranbringen wird. Herr Reese sollte Frau Kraft nacheifern und nicht der CDU Wuppertal hinterherlaufen.“, so kommentierte der Sprecher des GRÜNEN Kreisverbandes Wuppertal, Martin Möller, das Wahlergebnis. 14.05.2012
Landtagswahl 2012
Downloadbar als PDF oder alle Kapiteln einzeln zum Online-Lesen
Nach fast zwei Jahren Minderheitsregierung haben wir viel von unserem GRÜNEN Programm aus 2010 in die Tat umsetzen können, vieles bleibt aber noch zu tun. Deshalb aktualisieren wir den Zukunftsplan 2010 mit diesem Update: mit neuen Ideen und Projekten, klaren Schwerpunkten und dem Willen, weiterhin Verantwortung für NRW zu übernehmen!
DREI TAGE WACH Aktion der GRÜNEN JUGEND Wuppertal
Auch die GRÜNE JUGEND Wuppertal veranstaltet vom 11.-13. Mai eine DREI TAGE WACH Aktion. In den letzten 72 Stunden vor der Landtagswahl will man vor allem Erstwählerinnen und Erstwähler mobilisieren.
Viele Menschen sind noch unentschlossen, ob und wen sie wählen wollen. So will die GRÜNE JUGEND Wuppertal bis zur Wahl am Sonntag nonstop, online und persönlich für alle Fragen zur Verfügung stehen.
„Wir wollen gerade jungen und Erstwählerinnen und –wählern die Hemmschwelle nehmen, sich über die Wahlen zu informieren“, sagt Sarah Lünenschloss, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Wuppertal „Deshalb bringen wir mit der DREI TAGE WACH Aktion den Wahlstand nonstop übers Internet zu den Wählerinnen und Wählern.“
„Mit unserer Aktion wollen wir zeigen, dass den jungen Menschen ihre Zukunft und die Zukunft ihres Landes wichtig ist“ so Alexander Kaymer, Vorstandsmitglied der GRÜNEN JUGEND, „Wir wollen aufräumen mit dem Vorurteil der „nichts tuenden Jugend“.
Im Rahmen der DREI TAGE WACH Aktion beantwortet die GRÜNE JUGEND Wuppertal live Fragen zu den Wahlen und der GRÜNEN Politik, die übers Internet, per Telefon oder direkt im Büro in der Friedrich-Ebert-Str. 76 gestellt werden können.
Zudem finden Interviews mit den LandtagskandidatInnen und Wahlinterviews auf der Straße statt. „Wir wollen den Menschen zeigen, dass Politik sehr lebendig sein kann und wirklich jedeN betrifft,“ sagt Sascha Schäfner, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Wuppertal „Wir müssen die Leute wieder an die Wahlurne und in die Politik zurückholen und dazu wollen wir auf sie zugehen und sie dort abholen, wo sie gerade sind. Online und persönlich.“
Die Liveübertragung, den Chat sowie alle weiteren Informationen finden Sie unter
Ihre Kandidatinnen und Kandidat zur Landtagswahl NRW

Janine Bruchmann
Direktkandidatin im Wahlkreis 31, Wuppertal I
Beruf: Dipl.-Ingenieurin
Listenplatz 43
Nadja Shafik
Direktkandidatin im Wahlkreis 32, Wuppertal II
Beruf: Soziologin MA
Listenplatz 37
Reiner Daams
Direktkandidat im Wahlkreis 33, Wuppertal III / Solingen II
Beruf: Leitender Regierungsbeschäftigter
Listenplatz 50
GRÜN macht den Unterschied – Die GRÜNE Bühne in Wuppertal
Einladung zur GRÜNEN Bühnentour am
Freitag, 11.05. um 10 Uhr auf dem „Alter Markt“ mit der Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann, dem Bundesvorsitzenden Cem Özdemir und der Landtagskandidatin Nadja Shafik
Mit Grünen über grüne Inhalte und grüne Ziele für NRW diskutieren – diese Möglichkeit bieten wir, wenn der GRÜNE Bühnentruck in Wuppertal Station macht.
„Wir wollen ein ökologisches, soziales und demokratisches NRW“, erklärt Nadja Shafik (Landtagskandidatin im Wahlkreis Wuppertal II). „In der rot-grünen Minderheitsregierung haben wir GRÜNE in den vergangenen Jahren wichtige Weichen in diese Richtung gestellt. Wir haben den jahrzehntelangen Streit mit der CDU um die Schulstruktur beendet, die Studiengebühren abgeschafft, den Klima-, Umwelt- und VerbraucherInnenschutz vorangebracht und einen Rettungsschirm für die ärmsten Städte und Gemeinden in NRW auf den Weg gebracht. Aber in den vergangenen zwei Jahren konnten wir nur einen Anfang machen. Wir haben noch viel vor: Wie wollen das bundesweit erste Klimaschutzgesetz verabschieden, die Energiewende weiter konsequent umsetzen und dadurch neue Jobs schaffen, längeres gemeinsames Lernen fortsetzen und vieles mehr.
GRÜNE fordern CreativeCommons-Lizenzen auch in der Stadtverwaltung Wuppertal
Auf der Kreisvorstandssitzung des GRÜNEN Kreisverbandes Wuppertal am 10.05. wurde die Besinnung auf Gemeingüter diskutiert. Dass in den letzten Jahrzehnten immer mehr Kulturgüter der Allmende entzogen wurden, ist für die Wuppertaler GRÜNEN ein nicht hinnehmbarer Zustand.
„Wir wollen auch hier in unserem lokalen Umfeld Änderungen dieser Entwicklungen herbeiführen.“, so Martin Möller, Sprecher des Kreisverbandes. „Daher fordern wir die Stadtverwaltung auf, Inhalte, welche die Verwaltung selbst erstellt und veröffentlicht hat und die frei von Rechten Dritter sind, unter eine CreativeCommons-Lizenz zu stellen. Es ist nur gerecht, wenn Inhalte, z.B. Texte, Bilder und Videos, die unter Verwendung von Steuergeldern erstellt wurden, den Bürgerinnen und Bürgern kostenfrei - auch zur weiteren Verwendung (z.B. in eigenen Werken) - zur Verfügung gestellt werden. Sie haben sie ja bereits bezahlt.“
Der Kreisverband der Wuppertaler GRÜNEN wird an die eigene GRÜNE Ratsfrakion herantreten, um einen entsprecheden Antrag in die Gremien der Stadt einzubringen. 11.05.2012
Einheitslasten: Erneute Schlappe für CDU und FDP in Münster
Zum Urteil des Verfassungsgerichtshofs zur Klage von Wuppertal und weiteren 90 Kommunen gegen das Einheitslastenabrechnungsgesetz vom Februar 2010 erklärt Janine Bruchmann, Landtagskandidatin der GRÜNEN Wuppertal im Wahlkreis Wuppertal I:
„Das ist ein Erfolg für die Städte und Gemeinden. Die schwarz-gelbe Landesregierung hatte die Kommunen gegen rot-grünen Widerstand über Jahre schwer belastet. Das Urteil offenbart, wie kommunalfeindlich diese Politik war.
Wieder einmal ist klar, dass Schwarz-Gelb den Landeshaushalt zu Lasten der Kommunen schöngerechnet hat. Gegen die Stimmen von SPD und GRÜNEN hatten sie im Februar 2010 das jetzt verworfene Gesetz beschlossen. Die rot-grüne Regierung hat die entsprechenden Forderungen gegen die Kommunen nach dem Regierungswechsel ausgesetzt. Rot-GRÜN hatte 2010 eine verfassungskonforme Neugestaltung vereinbart. Wir GRÜNE stehen dazu und wollen nach der Landtagswahl die Lastenverteilung unter Berücksichtigung des Urteils wie versprochen neu regeln und unsere kommunalfreundliche Politik fortsetzen.
Die Konsolidierungsversprechen von Herrn Röttgen und Herrn Lindner brechen immer weiter in sich zusammen. Fakt ist auch, dass sich CDU und FDP nach wie vor nicht dafür einsetzen, dass sich der Bund stärker an den Kosten der Kommunen beteiligt. Selbst die Übernahme der Grundsicherungskosten durch den Bund musste Rot-GRÜN über den Bundesrat erkämpfen." 09.05.2012
Einladung
Rechtsextremismus
Aufgaben und Handlungsspielräume der Politik
Diskussionsveranstaltung mit
Verena Schäffer (ehem. MdL und Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus der GRÜNEN Landtagsfraktion)
Marat Trusov (Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.)
Janine Bruchmann (Landtagskandidatin Wahlkreis Wuppertal I)
Mittwoch, 9. Mai 2012
19 Uhr im GRÜNEN Büro
Friedrich-Ebert-Str. 76
Die Ermittlungen in der Mordserie der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) haben uns allen einen erschreckenden Grad der Radikalisierung in der rechten Szene mehr als deutlich vor Augen geführt. Doch ist dies nur die Spitze des Eisbergs: die Zahl der Opfer rechtsextremer Gewalt in den vergangenen Jahren zeigen, dass das Problem Rechtsextremismus nie von der Bildfläche verschwunden war. Auch in Wuppertal kommt es immer wieder zu gewalttätigen Angriffen.
Der Kampf gegen das menschenverachtende Gedankengut von rechts ist eine dringende und immer aktuelle Aufgabe. Wir wollen uns an diesem Abend der Situation in Wuppertal, den Maßnahmen und Strategien widmen und Aufgaben und Handlungsspielräume der Politik diskutieren.
Einladung zum KlimaKaffeeKlatsch
Wir laden herzlich ein zum KlimaKaffeeKlatsch am
Freitag, 4. Mai von 16-18 Uhr
im Kreisverbandsbüro, Friedrich-Ebert-Str. 76
Bei Kaffee und Kuchen wollen wir mit Ihnen/Euch über die Themen Klimaschutz, Energiewende und Bürgerbeteiligung sprechen.
mit
Dr. Hermann E. Ott, MdB
klimapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion
Janine Bruchmann
Direktkandidatin im Wuppertaler Wahlkreis 31
Nadja Shafik
Direktkandidatin im Wuppertaler Wahlkreis 32
Bettina Brücher
klima- und umweltpolitische Sprecherin der Ratsfraktion
Klaus Lüdemann
Stadtverordneter; Bergisch Bürgerkraft Energiegenossenschaft
Gewaltbereites Auftreten der rechtsextremen Szene in Wuppertal: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wünschen sich eine klare Positionierung des Wuppertaler Polizeipräsidiums
Der gewaltsame Angriff auf das Kamerateam des Medienprojekts Wuppertal am Mittwochabend ist ein weiterer, trauriger Höhepunkt des schamlosen Auftretens der rechtsextremen Szene in unserer Stadt. Bei der großangelegten Razzia der NRW Justiz gegen die rechte Szene im frühen Morgen des Mittwochs wurden unter anderem zahlreiche Waffen – darunter sogar Schusswaffen – beschlagnahmt, was zeigt, dass diese kriminelle Szene hochgradig gewaltbereit ist. Die Wuppertaler Neonazis hatten daraufhin das Bedürfnis, Verbundenheit mit Ihren Kameraden zu zeigen. Diese Verbundenheit mit denen die verdächtigt werden eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben, sollte mit einem Demonstrationsmarsch offen gezeigt werden, u.a. am CinemaxX entlang, wo zur selben Zeit das Wuppertaler Medienprojekt die Reportage "Alles im legalen Rahmen" über die Kundgebung von Neonazis am 24.03.2012 in Wuppertal zeigte.
Die Marschroute wurde auf Grund der aggressiven Haltung der Neonazis gegenüber dem Medienprojekt Wuppertal von der Polizei berechtigterweise nach Barmen verlegt.
„Es ist natürlich richtig, dass sich die Wuppertaler Polizei mit dieser Routenverlegung bemüht, das Medienprojekt Wuppertal zu schützen. Wie wir nun wissen, hat diese Maßnahme nicht ausgereicht. Die Polizei konnte einen gewalttätigen Übergriff auf das Kamerateam des Wuppertaler Medienprojekts nicht verhindern. Diese Gewalttat und die anschließende Verhaftung des rechtsextremen Täters fehlte im Polizeibericht. Dies bestätigt, dass das Wuppertaler Polizeipräsidium immer noch nach dem Grundsatz ‚was nicht sein darf, ist auch nicht wahr‘ berichtet.“ äußert Janine Bruchmann stellv. Sprecherin des Kreisverbands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wuppertal ihre Enttäuschung über den Polizeibericht. „Wir wünschen uns von der Wuppertaler Polizeipräsidentin mehr, als die stetige Wiederholung des Statements, sie dulde keine Gewalt jeglicher Art auf ihren Straßen. Wir fordern eine klare Positionierung und eine objektive, transparente und vollständige Berichterstattung.“ ergänzt Martin Möller, Sprecher des Kreisverbands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wuppertal.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützen die Wuppertalerinnen und Wuppertaler in Ihrem Engagement gegen Rechts und laden dazu am Mittwoch, den 09.05.2012 um 19 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem Thema "Rechtsextremismus - Aufgaben und Handlungsspielräume der Politik" ins GRÜNE Büro in der Friedrich-Ebert-Str. 76, 42105 Wuppertal ein. Mit den Gästen diskutieren Verena Schäffer (ehem. MdL und Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus der GRÜNEN Landtagsfraktion), Marat Trusov (Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.) und Janine Bruchmann (Landtagskandidatin Wahlkreis Wuppertal I).
27.04.2012
Einladung zur Vogelexkursion auf dem Scharpenacken

Was wäre ein Spaziergang durch Wald und Feld ohne Vogelgesang? Gerade im Frühjahr macht das herrliche Vogelkonzert das Naturerlebnis erst so richtig komplett. Wer einmal darauf achtet, wird feststellen, dass selbst mitten in der Stadt eine Vielzahl an Vogelstimmen zu hören sind. Doch welche Stimme gehört zu welchem Vogel? Wo und wie leben die Tiere?
In dieser Exkursion möchten wir Ihnen durch den Ornithologen Oliver Krischer (MdB) und weiteren kompetenten Exkursionsleitern die Vogelwelt und deren Ökologie näher bringen und Sie dazu anleiten, einige davon anhand ihres Gesangs zu erkennen.
Ganz nebenbei kann man dann auch gerne die eine oder andere Frage zur Politik loswerden und in Ruhe die GRÜNEN vor Ort, die Direktkandidatin im Wahlkreis 31– Janine Bruchmann - und die GRÜNEN im Bundestag kennenlernen.
Sonntag, 29. April 09:30 Uhr
Treffpunkt: Scharpenacker Weg / Adolf-Vorwerk-Str.
Die Wanderung führt vom Treffpunkt am Eingang mitten hinein in das Landschaftsschutzgebiet Scharpenacken. Auf der Strecke wechseln sich Grünflächen, Wiesen und Mischwald ab. Täler, Anhöhen und Bachläufe charakterisieren diese schöne Landschaft im Bergischen. Der Weg wird in einer gemütlichen Geschwindigkeit gegangen, die auch für ältere Menschen und Kinder geeignet ist. Dauer ca. 2 Stunden.
Zum 26. Tschernobyl-Jahrestag am 26. April
Zum Jahrestag der Atom-Katastrophe in Tschernobyl blicken die Wuppertaler GRÜNEN auf die aktuelle Entwicklung der Energiepolitik in Deutschland.
„Wenn man das Sperrgebiet in Tschernobyl 26 Jahre nach der Atom-Katastrophe betrachtetwird deutlich wie gefährlich die Atomkraft für die Menschheit und die Umwelt ist. Wenn wir in Deutschland die Energiewende nicht endlich mit allen Kräften vorantreiben, wird uns dieses weltweite Problem immer wieder einholen. Der Atomausstieg der Bundesregierung entpuppt sich immer mehr als eine hohle Phrase. Um die Energieversorgung ohne Atomkraft zu realisieren, müsste sich die Bundesregierung klar für erneuerbare Energien, dezentrale Versorgungskonzepte und den Netzausbau aussprechen. Stattdessen setzt sie weiterhin auf die großen Energieversorger. Das zeigen die Entscheidungen in den vergangenen Monatenwie der Kahlschlag beim Solarstrom, die Verzögerung beim Offshore-Wind, das Aussitzen des Netzproblems, die Blockade beim Energiesparen und der Gebäudesanierung. Diese bundespolitische Entwicklung entspricht nicht der Forderung der Bürgerinnen und Bürger, die vor einem Jahr laut und deutlich auf den Straßen Ausdruck fand.“ so Janine Bruchmann, stellvertretende Sprecherin des Kreisverbands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Wuppertal.
„Mehrere Studien belegen, dass die Umstellung des Energiebedarfs auf erneuerbare Energien bis 2050 zu schaffen ist. Diese müssten aber naturverträglich ausgebaut werden, damit auch die Umwelt profitiert. Ich hoffe, dass sich die Wuppertalerinnen und Wuppertaler nicht von den Fehlern der Bundesregierung abschrecken lassen und verstärkt auf Erneuerbare Energien und Energieeinsparung setzen. Wir GRÜNEN wollen mit unserer Initiative "Bergisch Energisch" den Prozess zur 100 % Versorgung mit Erneuerbaren Energien in unserer Region beschleunigen. Der Bund muss den Rahmen und Masterplan vorgeben, die einzelnen Maßnahmen aber müssen vor allem dezentral organisiert werden: dann wird die Energiewende gelingen.” ergänzt Hermann Ott, Wuppertaler Bundestagsabgeordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
Wuppertaler GRÜNE wählten ihre LandtagskandidatInnen

Am 29. März wählten die Mitglieder der Kreisverbände BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wuppertal und Solingen die DirektkandidatInnen für die Landtagswahl am 13. Mai 2012.
Janine Bruchmann, stellvertretende Sprecherin des Kreisverbands Wuppertal, tritt im Wahlkreis 31 Wuppertal I an, Nadja Shafik im Wahlkreis 32 Wuppertal II und Reiner Daams, Sprecher des Kreisverbands Solingen, im Wahlkreis 33 Wuppertal III / Solingen II.
"Wir GRÜNEN haben trotz Minderheitsregierung bereits vieles aus unserem "GRÜNEN Zukunftsplan" umgesetzt. Aber wir sind noch nicht fertig, wir können mehr. Neben den bereits eingeleiteten Verbesserungen in den Bereichen Kinder, Klima und Kommunen stehen wir für die Demokratieoffensive NRW und eine nachhaltige und zukunftsorientierte Haushaltspolitik." so Janine Bruchmann.
Nadja Shafik: "Wir Wuppertaler GRÜNEN speisen seit Jahren gute Ideen ins Bergische Land - zuletzt das kommunale Konzept der Effizienz-Gesellschaft. Wir wollen Wuppertal und unsere Bergische Region zum Vorreiter bei der Energiewende in NRW machen!"
Reiner Daams: "Starke GRÜNE, das heißt auch eine neue politische Kultur im Land. Wir machen Betroffene zu Beteiligten und erweitern die Mitwirkungsmöglichkeiten der Menschen an Entscheidungsprozessen. Das zeigt beispielhaft die Bildungskonferenz, zu der Sylvia Löhrmann alle am Schulleben beteiligten Verbände eingeladen hatte und deren Ergebnisse den Schulkonsens zwischen GRÜNEN, SPD und CDU erst möglich gemacht haben."
„Equal Pay Day“ in Wuppertal: GRÜNE machen auf die Entgeltdifferenz zwischen Frauen und Männern aufmerksam
Am Freitag, den 23. März werden BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN von 12 bis 14 Uhr auf dem Von-der-Heydt-Platz über den Equal Pay Day und GRÜNE Frauenpolitik informieren.
Der Equal Pay Day ist der Tag gegen die Lohndiskriminierung von Frauen.
„Trotz Emanzipation, Frauenquote und Tarifverträgen verdienen Arbeitnehmerinnen bei gleicher Leistung in Deutschland im Durchschnitt 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Das macht sich nicht nur am Ende eines Arbeitsmonats bemerkbar, sondern schlägt sich auch negativ auf die Rente nieder“, erklärt die stellvertretende Sprecherin des Kreisverbands, Janine Bruchmann.
„Grundsätzlich muss das Prinzip ‚gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit‘ umfassend gelten. Mittel dazu sind Mindestlöhne, allgemeinverbindliche Tariflöhne und ein Entgelt-Check für ‚Frauenberufe‘, um einer diskriminierenden Entlohnung einen Riegel vor zu schieben.“
Um diese Gehaltslücke zu verdeutlichen, findet der Equal Pay Day am 23. März 2012 statt. Dieser Tag wurde nicht etwa willkürlich gewählt, sondern markiert genau den Zeitraum, den eine Frau mehr arbeiten müsste, um dasselbe Geld verdient zu haben wie ein Mann bis zum 31.12. des Vorjahres. 23.03.2012
Zum 1. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima
Vor einem Jahr erschütterte die Atom-Katastrophe von Fukushima die Welt. Der Super-GAU 25 Jahre nach Tschernobyl zeigte es ein weiteres Mal: es gibt keine sicheren Atomkraftwerke - nirgendwo. Die Bundesregierung vollzog ihre Kehrtwende: erst hatte sie ja den Atomausstieg von Rot-Grün rückgängig gemacht und vollzog dann einige Monate später wieder einen Sinneswandel. Der Atomausstieg und die Energiewende in Deutschland waren wieder möglich. Viele dachten: jetzt siegt die Vernunft! Auch im Bergischen Land nahmen zahlreiche Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger den Aufruf zur Energiewende ernst - und in die eigenen Hände! Verstärkt wurden Solaranlagen installiert, Gebäude gedämmt, in effiziente Heiztechnik investiert. Auch zur Freude des bergischen Handwerks.
Nach einem Jahr ist Ernüchterung eingetreten. Dr. Hermann Ott, Bundestagsabgeordneter für Wuppertal: "Die Bundesregierung setzt zur Zeit alles daran, die Energiewende auszubremsen. Zum Beispiel wird die Energieeffizienzrichtlinie der EU blockiert. Der Ausbau der Stromnetze wird verschleppt. Außerdem soll die Solarförderung drastisch und mit sofortiger Wirkung reduziert werden. Das Signal an die Bürgerinnen und Bürger ist deutlich: Nehmt die Energieversorgung bloß nicht in die eigenen Hände sondern zahlt den vier großen Energiekonzernen weiter satte Gewinne für Kohle- und Atomstrom. Ich hoffe, dass sich die Wuppertalerinnen und Wuppertaler davon nicht abschrecken lassen und verstärkt auf Erneuerbare Energien und Energieeinsparung setzen. Das ist nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz sondern schont die eigene Energierechnung und unterstützt das heimische Handwerk. So wirkt die Energiewende zweifach positiv: lokal und global."
Martin Möller, Sprecher des Kreisverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Wuppertal: "In Wuppertal haben sich bereits zwei Energiegenossenschaften gegründet. Das ist ein gutes Zeichen. Die Energiewende muss letztlich auch eine gesellschaftliche Veränderung bedeuten, nämlich die verstärkte Bürgerbeteiligung an der Stromproduktion. Wir GRÜNEN unterstützen mit unserem Netzwerk BERGISCH ENERGISCH auf politischer Ebene Projekte für eine Energiewende im Bergischen Land. Ziel ist es, im Bergischen Land eine 100% Erneuerbare Energie Region zu schaffen." 11.03.2012
Wuppertaler GRÜNE diskutieren Haushaltssanierungsplan: GRÜNE wollen Verantwortung übernehmen, fordern aber Änderungen
Nach der Einbringung des Haushaltes und eines Haushaltssanierungsplanes in den Rat der Stadt Wuppertal, diskutierte der Kreisverband Wuppertal auf einer Mitgliederversammlung das weitere Vorgehen lebhaft.
Nachdem die rot-GRÜNE Landesregierung mit dem Stärkungspakt Stadtfinanzen einen erheblichen finanziellen Beitrag zur Konsolidierung des Stadthaushaltes geleistet hat, sind BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Wuppertal bereit, Verantwortung für eine verfehlte Politik der vergangenen Jahre zu tragen und einen weitreichenden Haushaltssanierungsplan mit zu beschließen.
Da der von der Stadtspitze in der vergangenen Ratssitzung vorgelegte Sanierungsplan in seiner jetzigen Form nicht zustimmungsfähig ist, muss er an entscheidenden Punkten nachgebessert werden. „Einzelne Kürzungen etwa im Bereich der Kultur, des Sozialen und der Jugendarbeit lehnen wir ab.“, so der Sprecher des Kreisverbandes, Martin Möller.
Die GRÜNEN bieten den demokratischen Parteien und Fraktionen im Rat der Stadt Wuppertal konstruktive Gespräche an, um gemeinsam einen belastbaren Sanierungsplan auf den Weg zu bringen.
Die Fraktion der GRÜNEN im Rat der Stadt Wuppertal wird in den Gesprächen zusätzliche Vorschläge unterbreiten, die ein Sparen mit Augenmaß und Konzept ermöglichen und so sicherstellen, dass der vom Stärkungspakt Stadtfinanzen geforderte Konsolidierungsbeitrag in Höhe von € 42 Mio. voll geleistet werden kann. 08.03.2012
Informationen zum Haushalt auf der Web-Site der Stadt Wuppertal
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt ist Vorbild für andere staatlich finanzierte Forschungseinrichtungen
Der Kreisverband Wuppertal von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nahm heute erfreut zur Kenntnis, dass das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Entscheidung traf, die eigenen Fotos und Videos unter einer sogenannten Creative-Commons-Lizenz (CC) freizugeben.
Mit der vom DLR gewählten Lizenz ist es möglich unter Nennung der Bildquelle das Material nahezu beliebig online oder offline zu verwenden. Dadurch wird Material, dessen Erstellung der Steuerzahler bereits bezahlt hat, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
„Wir im Kreisvorstand der GRÜNEN sind seit langem der Meinung, dass Material, das von staatlich finanzierten Kultur- und Forschungseinrichtungen erstellt wird, der Öffentlichkeit – auch zur weiteren Verwertung – zugänglich gemacht werden sollte. Vor dem Hintergrund, dass dem Gemeineigentum in den letzten Jahrzehnten durch die erfolgreiche Lobbyarbeit der Medienunternehmen immer mehr kulturelle und wissenschaftliche Inhalte entzogen wurden, ist dies ein richtiger Schritt des DLR und ein wichtiges Zeichen an andere Einrichtungen.“, kommentiert Martin Möller, Sprecher des Kreisverbandes. 02.03.2012
GRÜNER Vorstand diskutiert über ACTA
Der Kreisvorstand der GRÜNEN Wuppertal diskutierte auf seiner Kreisvorstandssitzung am 09.02.2012 über ACTA.
Seit mehreren Jahren wurde – weitgehend hinter verschlossenen Türen und unbemerkt von der Bevölkerung – ein Handelsabkommen auf den Weg gebracht, dessen Inhalte nun, wo sie bekannt geworden sind und von den EU-Mitgliedsstaaten ratifiziert werden sollen, hohe Wellen schlagen. Gemeint ist das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (kurz: ACTA), dessen wesentlicher Zweck es sein soll, Produktpiraterie durch das Setzen internationaler Standards zu bekämpfen.
Schon die Auswahl der beteiligten Staaten, unter Ausschluss aller Entwicklungsländer, und die Tatsache, dass ein wesentlicher Anteil des Abkommens dem Schutz der Verwertungsrechte am sogenannten geistigen Eigentum und eben nicht nur dem Kampf gegen Produktpiraterie gewidmet ist, macht deutlich, dass es sich hier um das Produkt erfolgreicher Lobbyarbeit handelt.
Vorbei an demokratisch legitimierten Gremien wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit ein Abkommen ausgehandelt, das Staaten verpflichten kann, wesentliche Einschränkungen bei den Rechten ihrer Bürger und Bürgerinnen vorzunehmen.
„Ungeachtet des Umstandes, dass Deutschland schon jetzt Grundrechte zum Schutz der Rechteverwerter einschränkt und eines der strengsten Urheber- und Verwertungsrechteschutzgesetze hat, was dazu führt, dass ACTA in der Umsetzung hier kaum Veränderungen bringen wird, ist schon das ganze Verfahren, welches zu ACTA führte so inakzeptabel undemokratisch, dass wir GRÜNE dieses Handelsabkommen nur ablehnen können.“ führte der Sprecher des Kreisverbandes Martin Möller aus.
Der Vorstand der GRÜNEN informierte sich umfassend über die Folgen die ACTA dennoch auch in Deutschland haben könnte. Die Einführung einer Internet-Zensur-Infrastruktur – Stichwort: 3-Strikes-Regel – und eine Ausdehnung der schon jetzt unverhältnismäßigen hohen zivilen Schadensersatzansprüche könnten die Folge sein.
„Anstatt endlich ein modernes Urheberrecht zu schaffen, das den legitimen Ansprüchen auf Vergütung der Leistung der wirklichen Urheber genauso Rechnung trägt, wie den Interessen auf faire Nutzung von Inhalten durch die User, wurden hier durch die Vermischung von Anti-Produktpiraterie- und Urheberrechtsschutz-Gesetzgebung die Grundlagen geschaffen, überholte Geschäftsmodelle der Verwertungsgesellschaften zu sichern und sogar auszudehnen, dies übrigens auch zum Nachteil vieler kreativer Urheber.“ konstatierte Janine Bruchmann, stellvertretende Sprecherin der Kreisverbandes.
Abschließend kam der Kreisvorstand der GRÜNEN noch zu dem Schluss, dass die negativen Auswirkungen auf die Versorgung der Entwicklungsländer mit sogenannten Generika, Medikamente deren Patente lange ausgelaufen sind, eine Folge dieses Handelsabkommens wären, die aus ethischer Sicht nicht zu tolerieren sind.
GRÜNE IM DIALOG:
7. Oktober ● 19 Uhr
Kreisgeschäftsstelle BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Friedrich-Ebert-Str. 76, 42103 Wuppertal
EURO, Finanzen, Wirtschaft:
Bedroht die Krise die Demokratie?
Die Eurokrise bestimmt seit Monaten das politische Handeln in Deutschland und der ganzen EU. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, u.a. die folgenden Fragen mit uns zu diskutieren:
Welche Werkzeuge gibt es den Krisenstaaten zu helfen und wie wirken sie sich auf die anderen Staaten aus? Ist es möglich, dass ein Staat eine geordnete Insolvenz mit einem Austritt aus der Euro-Zone durchführt? Welche Folgen hätte dies für den Euro, die EU und für Deutschland? Ist der Euro noch zu retten? Gefährdet diese Krise die Existenz der EU?
mit
● Sven Giegold
finanz- und wirtschaftspolitischen Sprecher der GRÜNEN im Europaparlament, Mitbegründer von attac-Deutschland
● Dr. Hermann E. Ott
Wuppertaler Bundestagsabgeordneter, Klimapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
● Andreas Neukirch
Vorstand GLS Gemeinschaftsbank e.G.
Offener Brief: Auf dem rechten Auge blind?
An die
Polizeipräsidentin Wuppertal
Frau Birgitta Radermacher
Sehr geehrte Frau Präsidentin,
sehr geehrte Damen und Herren,
uns, die Mitglieder des Kreisverbandes Wuppertal von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, erreichte die Einladung, in Vorbereitung des Vohwinkel-Tages, genau in diesem Stadtteil die Aufkleber rechtsextremer Gruppierungen zu entfernen. Weitgehend unabhängig voneinander fuhren mehrere Mitglieder der GRÜNEN am 23.09. nach Vohwinkel. Natürlich gesellten sich die gegenseitig erkennenden GRÜNEN zueinander und bildeten eine kleine Gruppe an der Schwebebahn-Endstation.
Es dauerte nur wenige Minuten und diese Gruppe wurde von der Polizei – im martialischen Outfit – höflich aber bestimmt gefragt, was man dort mache und welche Ziele man verfolge. Diese Fragen wurden ausführlich, aber sicherlich nicht zur Zufriedenheit der Polizei beantwortet. Der erste „Hinweis“ auf die mutmaßlichen Absichten der Aufrufenden wurde uns von der Polizei auch auf den Weg gegeben. „Es ist mit linksextremen Ausschreitungen zu rechnen.“
Keine 10 Minuten nach dieser Befragung gesellten sich zwei Polizisten zu unserer Gruppe, von denen sich einer, der hauptsächlich das Wort führte, als Leiter der Polizeiwache Vohwinkel vorstellte. Die vier silbernen Sterne auf der Schulterklappe ließen vermuten, dass dies stimmt. Nach einigen Worten darüber, dass bekannt sei wer zu dieser Aktion aufgerufen habe und welche Absichten, nämlich Krawall anzuzetteln, dieser verfolge und dem Hinweis, dass dies mit bürgerschaftlichen Engagement nichts zu tun habe und man nur von diesen Kräften missbraucht würde, verstieg sich der Polizist zu einer Aussage, die nicht unwidersprochen bleiben darf.
In Vohwinkel gäbe es kein Problem mit den Rechtsextremen aber ein erhebliches mit den Linksextremen. Diese Aussage verschlug uns, vor allem vor dem Hintergrund rechtsextremer Straftaten im ganzen Stadtgebiet, der unübersehbaren Präsenz verfassungsfeindlicher Symbole in Vohwinkel und der Aussagen, welche die bekannten Rechtsextremen in den elektronischen Medien verbreiten, die Sprache.
Es gibt ein Problem mit Rechtsextremen in Vohwinkel. Wenn ausgerechnet die Kräfte, welche die Menschen in einem Stadtteil vor Übergriffen schützen und illegale Aktivitäten ahnden sollen, diese verleugnen, dann kann dies das Vertrauen in unseren Rechtsstaat und in die freiheitlich-demokratische Grundordnung nachhaltig erschüttern. In den letzten Monaten werden zunehmend Vohwinkeler, die erkennbar nicht dem rechten Gedankengut anhängen, drangsaliert, bedroht und sogar Opfer von Gewalttaten. Dies darf von einem hochrangigen Vertreter der Polizei nicht ignoriert und verharmlost werden.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lehnen jede Form der Gewalt ab. Die Gewalt gegen die Bürgerinnen und Bürger geht hier von Rechtsextremen aus. Es muss Aufgabe aller Wuppertaler sein, sich dieser menschenfeindlichen Ideologie und ihrer gewalttätigen Auswüchse entgegenzustellen. Das schließt ausdrücklich die Stadt und die Polizei in dieser Stadt ein.
Mit freundlichen Grüßen
Mitglieder des Kreisvorstandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wuppertal
gez. Martin Möller, Janine Bruchmann, Raimond Klitsch, Olcay Bruchmann
Sprecher der GRÜNEN Jugend Wuppertal
gez. Sascha Schäfner
29.09.2011
Klimapolitik ist Friedenspolitik
Die Ev.-reformierte Gemeinde Ronsdorf lädt ein zu einem Vortrags- und Diskussionsabend
Klimapolitik ist Friedenspolitik
mit MdB Dr. Hermann Ott
am Freitag, den 16. September ab 19:30 Uhr
Kurfürstenstr. 13
Was hat unser Klima mit dem Frieden in der Welt zu tun?
Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf unsere Ressourcen?
Wie können wir als Einzelne dazu beitragen den Klimawandel zu verhindern?
Wir wissen alle, dass unsere natürlichen Ressourcen auf der Erde begrenzt sind.
Um alles, was knapp wird, entstehen Kämpfe. Schon heute werden Kriege immer häufiger um wichtige Bodenschätze geführt.
Klimapolitik greift weiter als die Diskussion für oder gegen Glühbirnen.
Der Klimawandel wird Völkerwanderungen auslösen und soziale Probleme verschärfen.
Klimapolitik ist Friedenspolitik, die noch präventiv wirken kann.
Wuppertaler GRÜNE üben Kritik an den merkelschen Plänen
Der Kreisverband der Wuppertaler GRÜNEN hat sich am Mittwoch im Rahmen einer Sondermitglieder-versammlung mit den Atom-Ausstiegsplänen der Bundesregierung beschäftigt. Die Mitglieder des Kreisverbandes diskutierten im Vorfeld des Bundesparteitags am 25. Juni mit dem GRÜNEN Bundestagsabgeordneten und Klimapolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion Dr. Hermann Ott die merkelschen Pläne.
Dass die Kanzlerin, getrieben von den Ergebnissen der letzten Wahlen und im Angesicht der Katastrophe von Fukushima, nun medienwirksam einen "Atomausstieg light" durchzuführen versucht, erkennen nicht nur GRÜNE.
Abschalttermine, die es den vier Stromriesen ermöglichen noch ein paar Milliarden zu verdienen, weiterhin abgesenkte Sicherheitsstandards, ungeklärte Entsorgungsproblematiken, kein Stopp von Gorleben und Gronau und Formulierungen die vermuten lassen, dass die Kanzlerin sich einen Rückweg offen halten möchte, sind nur einige der Kritikpunkte, die es den GRÜNEN schwer machen, diesen Plänen auf ihrem Sonderparteitag am Samstag zuzustimmen.
"Die Bundesregierung orientiert sich bei ihrer Energiepolitik nicht an den Interessen der Menschen, sondern zementiert durch einseitige Förderungen der Offshore-Windkraftanlagen die marktbeherrschende Stellung der vier großen Energiekonzerne. Das kann nicht Basis einer Energiewende sein.“, so Martin Möller, Sprecher des Kreisverbandes.
"Der schwarz-gelbe Atomausstieg muss substanziell nachgebessert werden. Und er gehört ins Grundgesetz. Nur so haben wir die Sicherheit dass demnächst wirklich Schluss ist. Diese Bundesregierung hat im Herbst des letzten Jahres gezeigt, wie schnell man mit einem Federstrich und ohne Rücksicht auf die Gefahren der Atomkraft einen Atomausstieg zunichtemachen kann.“, so Hermann Ott (MdB).
Die Versammlung beschloss am Ende der lebhaften Diskussion den Delegierten zum Sonderparteitag zu empfehlen, den merkelschen Plänen eine Absage zu erteilen und einen echten Atomausstieg und eine echte Energiewende durchzusetzen.
"Dieser "Atomaustieg light" darf kein GRÜNES Qualitätssiegel erhalten.", kommentierte Hermann Ott abschließend die Entscheidung der Wuppertaler GRÜNEN.
Aufruf des Landesvorstands der GRÜNEN NRW zur Teilnahme an den Anti-Atom-Großdemos am 28. Mai in Bonn, Essen und Münster
Hunderttausende gehen in diesen Wochen auf die Straße und fordern den Atomausstieg. Anfang Juni will die Bundesregierung entscheiden, welche Konsequenzen sie für Deutschland aus dem GAU von Fukushima zieht. Angela Merkel vollzieht politisch eine 180-Grad-Wende. Denn vor wenigen Monaten hatte die Kanzlerin ihren Kurs noch durchgesetzt und Schwarz-Gelb die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängert.
Wir wissen nicht erst seit Fukushima: Atomkraft ist nicht beherrschbar. Der Protest gegen Atomenergie geht ungebrochen weiter. Am 28. Mai wird es wieder große Atomausstiegs-Demos geben - in etwa 20 Städten bundesweit und auch in NRW, und zwar in Bonn, Essen und Münster. Wir wollen mit weit mehr als hunderttausend Menschen ein kraftvolles Zeichen an die Bundesregierung schicken. Von unserem zeitgleich stattfindenden Landesparteitag werden wir auch ein klare Unterstützungs- und Solidaritätsbotschaft aussenden.
Nach Fukushima kann es nur heißen: Atomkraft abschalten! Der öffentliche Druck wird mit entscheiden, wie schnell Schluss mit der Atomkraft ist.
Wir GRÜNEN fordern die sofortige und endgültige Stilllegung der sieben ältesten Atomkraftwerke und des Pannenreaktors Krümmel, die Verschärfung der Sicherheitsauflagen und die Rücknahme der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke. Wir wollen das Atomzeitalter in Deutschland bis spätestens 2017 beenden und alle Atomkraftwerke und die Urananreicherungsanlage in Gronau endgültig stilllegen. Energie muss künftig sicher, erneuerbar und effizient erzeugt sowie sparsam verwendet werden. Wir kämpfen für die Energiewende und für einen schnellstmöglichen Atomausstieg.
Wir rufen auf: Kommt am 28. Mai zu einer der Demos - für den Atomausstieg und die Energiewende!
Atomkraft abschalten - Energiewende jetzt!
Wuppertaler GRÜNE wählten neuen Parteivorstand und beschlossen Ratsinitiative „Wuppertal schaltet aus und steigt um“
Am Samstag wählten die Mitglieder der Wuppertaler GRÜNEN auf ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Parteivorstand und diskutierten mit dem atompolitischen Sprecher der Landtagsfraktion Hans-Christian Markert und dem klimapolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion Hermann Ott die aktuelle atompolitische Situation und die energiepolitischen Konsequenzen auch für Wuppertal.
Der Mitglieder waren sich darin einig, dass der Bau und Betrieb von Atomkraftwerken nicht zu verantworten ist und wir auch lokal alles unternehmen müssen um einen Ausstieg aus dieser Technologie so schnell wie möglich durchzusetzen. Das Ziel der 100% erneuerbaren Energieregion Bergisches Land kann erreicht werden und die dafür nötige Wende in der Energiepolitik muss auch von unserem kommunalen Energieversorger WSW aktiv angegangen werden.
Mit dieser Zielsetzung beschloss die Versammlung einen Antrag, den die Stadtratsfraktion in den Rat einbringen soll. Die GRÜNEN fordern darin u.a., dass die WSW ab sofort auf den Bezug von Atomstrom verzichten und den Einsatz erneuerbarer Energien stärker fördern sollen.
Am Nachmittag wählten die GRÜNEN den neuen Parteivorstand 2011/2012. Im Amt bestätigt wurden Martin Möller als Sprecher des Kreisverbandes, Annette Stratmann-Stock als stellvertretende Sprecherin und Marcus Kilian als Kassierer des Kreisverbandes. Die bisherige Beisitzerin im Kreisvorstand Janine Bruchmann wurde zur weiteren stellvertretenden Sprecherin gewählt. Zu Beisitzerinnen und Beisitzern wählte die Versammlung Hanna Scheck, Olcay Bruchmann, Raimond Klitsch und Thorsten Kilian-Diekmann.
Am Ostermontag werden die Wuppertaler GRÜNEN an der Großdemonstration in Gronau teilnehmen und bieten zur Mitfahrt noch Busplätze an. Die Bustickets können in der Geschäftsstelle der GRÜNEN in der Friedrich-Ebert-Str. 76 in Elberfeld erworben werden.
Einladung
Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal laden ein:
Schütze DEINE Daten!
Was haben Vorratsdatenspeicherung, Jugendmedienschutz-Staatsvertrag und Netzneutralität mit Deinen Bürgerrechten zu tun?
zu Gast: Malte Spitz, Mitglied des Bundesvorstandes Bündnis 90/DIE GRÜNEN
am Donnerstag, 07. April 19 Uhr
Friedrich-Ebert-Str. 76
42103 Wuppertal
GRÜNE halten an Kritik fest – Vorgehen der Polizei am 29.01 war nicht fehlerfrei!
Die Vorgänge rund um die Nazi-Demonstration in Wuppertal am 29.01. beschäftigten auch den Kreisverband von Bündnis 90/DIE GRÜNEN. Auch nach der Sitzung des Innenausschuss des Landtages und den Informationen die dort gegeben wurden, halten die GRÜNEN an der Kritik fest, dass die Polizei an diesem Tag Fehler machte.
„Die Quantität und die Qualität der Straftaten die vom Demonstrationsblock der Nazis ausging, hätte unseres Erachtens eine Auflösung der Demonstration gerechtfertigt. Wenn es darum geht Demonstrationen von Castor- oder G8-Gegnern aufzulösen hat die Polizei auch wenig Hemmungen und es scheint nicht von Interesse, dass die Gerichte bis hin zum Bundesverfassungsgericht die Maßnahmen im Nachhinein als unrechtmäßig bezeichnen.“, so Martin Möller, Sprecher des Kreisverbandes.
Raimond Klitsch, Mitglied des Kreisvorstandes und Vertreter der GRÜNEN im „Bündnis gegen Nazis“: „Die GRÜNEN Wuppertal können nur schwer beurteilen in welchem Umfang einzelne Maßnahmen der Polizei unverhältnismäßig waren. Zumindest bei einem Teil des Pfeffersprayeinsatzes haben wir aber erhebliche Zweifel an der Verhältnis- und damit auch der Rechtmäßigkeit des Vorgehens. Diese Vorgänge müssen aufgeklärt werden und gegebenenfalls strafrechtliche Konsequenzen haben.“
"Wir sind uns einig, dass die Polizei nicht unser Gegner bei dieser Demonstration war. Der Gegner war und ist die Nazi-Bewegung. Dennoch müssen diese Fehler der Polizei thematisiert und im Dialog dafür gesorgt werden, dass bei der nächsten Demonstration in Wuppertal diese Fehler nicht wiederholt werden.", so Martin Möller abschließend. 15.02.2011
Klares Zeichen gegen Nazi Aufmarsch in Wuppertal setzen!

Zum Nazi Aufmarsch an diesem Wochenende in Wuppertal erklärt Verena Schäffer MdL, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus:
„Es ist schon besonders perfide, dass die Neonazis sich mit dem 29. Januar für ihren Aufmarsch gerade ein Datum ausgesucht haben, welches zwischen dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27.01.1945 und dem Tag der Machtübertragung an die Nationalsozialisten am 30.01.1933 liegt. Wir werden den Versuch der Nazis, öffentliche Räume in NRW zu besetzen, nicht dulden und rufen deshalb dazu auf, auch an diesem Wochenende ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen!“
Martin Möller, Parteisprecher von Bündnis 90/Die Grünen in Wuppertal, fügt hinzu:
„Wir beobachten in letzter Zeit, dass die Neonazis in Wuppertal immer häufiger offen auftreten und dabei auch nicht vor Gewalt zurückschrecken. Der versuchte Überfall auf einen Informationsstand des Bündnisses gegen Rechts am letzten Wochenende und der Angriff auf die Filmpremiere des Aufklärungsfilms über rechtsextreme Jugendliche ‚Das braune Chamäleon‘ zeigen, wie offensiv und gewaltbereit die Neonazis-Szene inzwischen in Wuppertal agiert. Dem müssen wir entschieden entgegentreten!“
Die GRÜNEN in Wuppertal und die Landtagsabgeordnete Verena Schäffer rufen daher gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Gewerkschaften, Parteien, Glaubensgemeinschaften, Vereinen, anderen zivilgesellschaftlichen AkteurInnen und einer Vielzahl von Einzelpersonen zur Gegendemonstration am 29. Januar 2011 in Wuppertal auf.
WUPPERTAL HAT KEINEN PLATZ FÜR NAZIS!
Das Wuppertaler Bündnis gegen Rechts ruft auf:
Nazis haben für den 29.01.2011 in Wuppertal eine Demonstration „gegen Antifaschismus“ angekündigt. Angemeldet ist die Demonstration von dem Kölner Naziaktivisten Axel Reitz, unterstützt wird er u.a. von Freien Kameradschaften, Nationalen Sozialisten und der NPD Düsseldorf/Mettmann.
Um der menschenverachtenden Propaganda der Nazis den öffentlichen Raum nicht unwidersprochen zu überlassen, rufen wir zur Beteiligung an einem breiten Bürgerbündnis gegen die angekündigte Demo auf.
Der 29. Januar liegt zwischen zwei bedeutenden Erinnerungsdaten, die sich auf die Verbrechen der Nazis an der Macht beziehen:
- Am 30. Januar 1933 wurde dem Hitler-Faschismus die Regierungsmacht übertragen.
- Mit dem Holocaust-Gedenktag am 27. Januar erinnern wir an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945.
Die Geschichte der 12 Jahre Faschismus an der Macht lehrt:
Faschismus ist keine Meinung! Faschismus ist ein Verbrechen!
Wuppertal ist eine weltoffene und tolerante Stadt.
Wuppertal hat Platz für das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen.
Wuppertal hat keinen Platz für Nazis!
Bitte unterstützen Sie diesen Aufruf sowie die Kundgebung und die Aktionen gegen den Naziaufmarsch.
Treffpunkt ist am:
Samstag, den 29.01.2011
10.30 Uhr vor den City-Arkaden am Döppersberg
in Wuppertal Elberfeld
Aktuelle Infos erhalten Sie über die Internetseite www.wuppertal-gegen-rechts.de und bei der Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V. www.wuppertaler-initiative.de
Mehr erneuerbare Energien für Wuppertal - Besseres Klima durch Projekte vor Ort
Über Klimapolitik haben GRÜNE Ökologie-Experten aus Land und Kommunen am Samstag in Oberhausen diskutiert. Hintergrund war die Weltklima-Konferenz in Cancún. In vielen Städten und Gemeinden existieren bereits viele gute Beispiele für Klimaschutzprojekte.
Dazu erklärt Bettina Brücher, Stadtverordnete und Vorsitzende des Umweltausschusses: „In Wuppertal setzen wir uns für die Nutzung erneuerbarer Energien, für Kraftwärmekoppelung, energetische Gebäudesanierung etc. ein. Als nächste Maßnahme wollen wir für die „Erneuerbare Energie Region Bergisches Land“ werben. Denn klar ist: Auch hier in unserer Region können wir mithelfen, um die Folgen des Klimawandels zu reduzieren.
Die Ergebnisse des GRÜNEN Klima-Treffens zeigen, wie durch einfache Mittel vor Ort viel zum Klimaschutz beigetragen werden kann. Die rot-grüne Landesregierung hat im Gegensatz zu CDU und FDP erkannt, dass wirksamer Klimaschutz besser gestern als heute umgesetzt werden muss. Die GRÜNEN wollen, dass Nordrhein-Westfalen zum Vorreiter der ökologisch-industriellen Revolution wird. Zentrales Element für diese Neuausrichtung der Klimaschutzpolitik in unserem Land ist die Einführung eines Klimaschutzgesetzes und eines Klimaschutzplans. Dies beinhaltet den Ausbau erneuerbarer Energien, die Förderung energetischer Gebäudesanierung und eine umweltfreundlichere Verkehrspolitik.”
Dr. Hermann Ott, der Wuppertaler GRÜNE Bundestagsabgeordnete und klimapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, macht sich für eine “internationale Klimapolitik der unterschiedlichen Geschwindigkeiten“ stark. „Es kann nicht sein, dass Deutschland und Europa sich selbst blockieren, indem sie sich an das Handeln der USA und China binden. Vor allem die USA werden auf absehbare Zeit keinem internationalen Klimaschutzabkommen beitreten. Deshalb müssen Deutschland und die EU zum Vorreiter der weltweiten Klimaschutzpolitik werden. Umweltminister Röttgen muss sich hier in Cancún für dieses Ziel einsetzen und dort auch Verbündete finden.“
Dr. Hermann Ott ist zur Zeit in Cancún. In seinem aktuellen Blog www.hermann-e-ott.de berichtet er täglich von den Verhandlungen. 07.12.2010
Nachruf: Trauer um Michael Hohagen
Wir trauern um unseren Freund und langjährigen Weggefährten Michael Hohagen. Er hinterlässt eine sehr große Lücke als Mensch und Politiker.
Seit den 80er Jahren hat Michael sich für die Wuppertaler Grünen engagiert und unsere Partei politisch und menschlich stark geprägt. Bis zum März dieses Jahres führte er die Partei fast zehn Jahre als ihr Sprecher und war über alle Parteigrenzen hinweg sehr geschätzt.
An seine Herzlichkeit, sein Engagement für die Schwächsten in unserer Gesellschaft und seine Integrität werden wir uns immer erinnern. Wir sind traurig und empfinden Dankbarkeit für all das, was Michael uns und anderen gegeben hat.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau, seinen Töchtern und seiner Familie. Wir werden ihn vermissen und nie vergessen.
November 2010
„Kein zweites Stuttgart 21 beim Castor-Transport“
Mit einem offenen Brief wenden sich der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann Ott und 56 Politiker und Prominente an die Verantwortlichen für die Einsatzleitung beim Castor-Transport im Wendland, um ein umsichtiges Polizeikonzept zu fordern.
Vor wenigen Wochen wurden beim Polizeieinsatz im Stuttgarter Schlosspark hunderte Menschen verletzt. Sie protestierten friedlich gegen eine Politik, die an der Mehrheit der Menschen vorbei versucht, wirtschaftliche Interessen durchzudrücken. Der Polizeieinsatz wurde in der Öffentlichkeit mit aller Deutlichkeit kritisiert, Innenminister und Polizeipräsident sahen sich Rücktrittsforderungen ausgesetzt. Auch beim unmittelbar bevorstehenden Castor-Transport soll eine unverantwortliche Atompolitik gegen den Willen der Menschen durchgesetzt werden: Nicht nur die Menschen in der Region versuchen die Nutzung des Wendlands als “Atomklo” zu verhindern; auch Menschen von Außerhalb gehen auf die Straße, um dem skandalösen Atom-Deal der Bundesregierung mit den Energiekonzernen etwas entgegenzusetzen. Laut einer aktuellen TNS Emnid- Umfrage haben 80% der Bevölkerung in Deutschland Verständnis für die Castor-Proteste. Die Kampagne “Castor Schottern!” hat angekündigt, mit tausenden Menschen die Schienenstrecke durch das Wendland für den Atommüll-Transport unbefahrbar zu machen. Am kommenden Sonntag, an einem Tag, an dem außer dem Castor-Zug kein weiterer Verkehr auf der Strecke stattfindet, wollen sie die Steine aus dem Gleisbett entfernen. Bereits im Vorfeld hat die Kampagne durch ein verbindliches Aktionsbild öffentlich gemacht wie das “Schottern” aussehen soll. Bei Trainings und Infoveranstaltungen, auf der Homepage und in anderen Publikationen hat sich die Kampagne immer wieder öffentlich dazu bekannt, dass die Gefährdung von unbeteiligten Personen genauso ausgeschlossen wird, wie Angriffe auf Polizisten. Vielmehr handelt es sich um eine Aktion zivilen Ungehorsams, die alleine das Ziel verfolgt, den Castor zu stoppen. Auch wenn die Aktion “Castor Schottern!” einen Übertritt der bestehenden Gesetze darstellt, ist die Aktionsform legitim.
Daher rufen wir die Einsatzleitung der Polizei dazu auf: Reagieren Sie nicht mit Gewalt auf die angekündigte Aktion. Setzen Sie auf Deeskalation, verzichten Sie auf den Einsatz von Schlagstöcken, Reizgasen und agent provocateurs. Verhindern Sie ein zweites “Stuttgart 21”! Durch ein öffentliches Bekenntnis zu einem Aktionsbild wird die Aktion “Castor Schottern!” berechenbar. Jeder überzogene Einsatz von Gewalt, jede Verletzung von Teilnehmern an der Aktion wird den bestehenden Konflikt um die Atompolitik weiter anheizen statt entschärfen. Zahlreiche der UnterzeichnerInnen sowie andere Personen des öffentlichen Lebens werden vor Ort sein, um sich von der Verhältnismäßigkeit des Einsatzes ein Bild zu machen. 05.11.2010
Einladung "Atomkraft: Schluss jetzt!"
Die Castor-Gruppe Bergisch Land, Bündnis 90/DIE GRÜNEN KV Wuppertal, das Ökologie-Referat der Universität Wuppertal, Freibeuter und Grüne Uni Wuppertal, Lira und der AStA Universität Wuppertal laden alle Generationen der Anti-Atom-Bewegung herzlich ein:
Wuppertaler Mobilisierungsveranstaltung
am Sonntag, den 24. Oktober ab 17 Uhr
in der "börse", Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal
Es wirken und diskutieren mit:
Fortschrott, der Börsen-Chor, Anti-Atom-AktivistInnen aus dem Wendland, Hermann Ott MdB Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Klima-Forscher und ein Vertreter der Castor-Gruppe Bergisch Land.
Alles Wissenswerte über den Castor-Transport am Wochenende 06./07.11., über die Großdemo in Dannenberg, über Schottern und Blockieren, über Camps und gemeinsame Anreise. Ein buntes Programm mit uralten Filmen zur Geschichte der Anti-Atom-Bewegung ist in Vorbereitung.
JU Wuppertal benötigt Nachhilfe in Verfassungsfragen
Die Aussagen des Kreisverbandes der Jungen Union Wuppertal können nicht unwidersprochen hingenommen werden. Thilo Sarrazin hat keine Diskussion um die Chancen und Risiken der Einwanderung nach Deutschland angestoßen. Thilo Sarrazin hat Menschen wegen ihrer Herkunft und ihres Glaubens diskreditiert und beleidigt. Der Jungen Union sei gesagt, es ist nichts Aufrechtes daran, Menschen aufgrund von Vorurteilen, dubiosen Zahlen und der eigenen Ferne zu unserer Gesellschaft fortgesetzt zu verhöhnen. Das ist nicht nur nicht aufrichtig, es ist aus gutem Grund in Deutschland eine Straftat.
„Erstaunlich bedeckt zeigt sich die lokale CDU. Anstatt den Boykott von Veranstaltungen der Wirtschaftsjunioren Wuppertal zu verkünden, bei denen Gregor Gysi als Vertreter einer demokratischen Partei mitwirken wird, sollte sich die CDU in Wuppertal dringend mit der offensichtlich mangelnden Verfassungstreue seines Jugendverbandes beschäftigen.“, rät hierzu Martin Möller, der Sprecher der Kreisverbandes der GRÜNEN.
„Herr Sarrazin wirbt mit seiner Polemik für sein eitles Buch und nimmt dabei in Kauf, dass seine grundgesetzwidrigen Äußerungen eine gefährliche Wirkung auf Integrationsprozesse in unserer Einwanderungsgesellschaft haben. Die Nachwuchsorganisation der CDU in Wuppertal nutzt Rechtspopulismus für ihre eigene Profilierung. Das ist unerträglich!“, fügte Nadja Shafik, stellvertretende Sprecherin des Kreisverbandes hinzu. 27.08.2010
Rot-Grün in NRW will den Beförderungsstau bei der Feuerwehr endlich beenden
Gute Nachrichten für die Feuerwehr in Wuppertal: Die neue rot-grüne Landesregierung will die rechtlichen Bedingungen dafür schaffen, dass landesweit rund 5000 hauptamtlich beschäftigte Feuerwehrmänner und –frauen endlich die Beförderungen erhalten, die ihnen seit Jahren zustehen. In Wuppertal betrifft dies rund 100 Beschäftigte.
Die Wuppertaler GRÜNEN sind erleichtert, dass die Perspektivlosigkeit beendet und die drohende Abwanderung von Feuerwehrleuten in finanzkräftigere Kommunen gestoppt werden soll. Alle Proteste und Appelle an den bisherigen NRW-Innenminister Ingo Wolf (FDP), den Erlass zum Beförderungsstopp zu ändern, schlugen bislang fehl, obwohl die Mittel im städtischen Haushalt eingeplant waren. Auch die sogenannte "Opt-Out-Regelung" (Überstundenregelung) soll verlängert werden.
Martin Möller, Parteisprecher der Wuppertaler GRÜNEN: „Die gerechte Bezahlung von Feuerwehrleuten darf nicht mehr Frage der finanziellen Situation von einzelnen Kommunen sein. Es geht nicht um freiwillige Leistungen, sondern um öffentliche Daseinsvorsorge und Anerkennung der wichtigen und guten Arbeit unserer Feuerwehr.“ 12.06.2010
Bündnis 90/DIE GRÜNEN freuen sich über den sozial-ökologischen Politikwechsel im Land und gute Nachrichten für Wuppertal
„Wir finden viele unserer Positionen aus unserem Wahlprogramm in dem neuen Koalitionsvertrag von SPD und GRÜNEN in NRW wieder. Und das ist gut so! Die neue Landesregierung will überschuldete Städte wie Wuppertal endlich finanziell entlasten.“ sagt Martin Möller, Sprecher des GRÜNEN Kreisverbandes Wuppertal. „Wir haben jetzt die Chance, trotz aller Krisen in zentralen Themenfeldern wie Bildung und Ökologische Wirtschaft in NRW neue zukunftsgewandte Wege zu gehen.“ ergänzt Nadja Shafik, stellvertretende Sprecherin des KV und Landesdelegierte.
Von zentraler Bedeutung sind die Maßnahmen zur Entlastung der kommunalen Haushalte. „Hier ist in der Vergangenheit regelrechter Raubbau betrieben worden. Wir GRÜNE werden jetzt gemeinsam mit der SPD dafür sorgen, dass Aufgaben, die den Kommunen übertragen werden, auch vom Land oder Bund finanziell übernommen werden“, so Martin Möller. „Die neue Landesregierung wird auch den Bund in die Pflicht nehmen, dieses Konnexitätsprinzip („wer die Musik bestellt, muss zahlen“) einzuhalten!“
Der vor der Wahl von beiden Parteien versprochene Altschuldenfonds für die Kommunen wird mit 7 Milliarden Euro ausgestattet. Zusätzlich wird die rot-grüne Koalition bereits ab diesem Jahr den kommunalen Anteil an der Grunderwerbsteuer wieder einführen (momentan 135 Mio. Euro) und die Befrachtungen des GFG (Gemeindefinanzierungsgesetz) mit dem Anteil "Haushaltskonsolidierung des Landes" in Höhe von rund 170 Mio. Euro wieder abschaffen.
Viele Projekte, die im Koalitionsvertrag festgehalten sind, werden sich positiv auf Wuppertal auswirken. So freut sich zum Beispiel der Stadtverordnete Lorenz Bahr, Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Bauen:
„Wir haben vereinbart, die kommunalaufsichtlichen Beschränkungen für Kommunen im Nothaushalt zu lockern, um ihnen mehr Flexibilität und den Zugang zu Förderprogrammen zu ermöglichen. Damit könnte das Förderhemmnis für das Projekt „Soziale Stadt Wichlinghausen/Oberbarmen“ entfallen. Nun muss nur noch die Stadt Wuppertal das Projekt entsprechend priorisieren, was sie bisher verpasst hat!" 11.06.2010
Landtagswahl 2010 - Überragendes Ergebnis in Wuppertal
Der Kreisverband Wuppertal von Bündnis 90/DIE GRÜNEN reagiert mit Freude auf das gute Wahlergebnis im Land, aber auch mit besonderer Begeisterung auf das über dem Landesdurchschnitt liegende Ergebnis in Wuppertal. In Wuppertal haben gerade die Direkt-Kandidaten Nadja Shafik, René Kissler und Reiner Daams mit ihrer unermüdlichen Arbeit die überzeugenden Zukunfts-Konzepte der GRÜNEN den Wählerinnen und Wählern vermitteln können. Die Unterstützung durch unsere Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann und durch viele Prominente aus dem Bundesverband tat ein Übriges.
Die GRÜNEN konnten so in Wuppertal ein um rund 2,2% Prozentpunkte besseres Ergebnis einfahren als im Landesdurchschnitt. Dafür danken die Wuppertaler GRÜNEN allen Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern und natürlich allen Wählerinnen und Wählern.
Der nun anstehende schwierige Weg zur Bildung einer neuen Landesregierung wird auch von den Wuppertaler GRÜNEN begleitet. „Wir stehen weiterhin für einen Wechsel zu GRÜN-Rot. Auch wenn nun feststeht, dass dieser wohl ohne Unterstützung durch die Linke nicht zu realisieren ist.“ äußerte noch am Wahlabend der Sprecher des Wuppertaler Kreisverbandes Martin Möller.
Cem Özdemir am 06.05. in Wuppertal
Schwarz-Gelb begräbt Ausbauziele für Erneuerbare Wärme in NRW!
Anlässlich des Förderstopps für Erneuerbare Energien im Wärmebereich sowie der nationalen Klimaschutzinitiative erklärt Nadja Shafik, Landtagskandidatin von Bündnis 90/DIE GRÜNEN:
„Die schwarz-gelbe Bundesregierung stoppt ab sofort die nationale Klimaschutzinitiative sowie das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmebereich. Diese Entscheidung von Union und FDP gefährdet allein in NRW über 28 000 Investitionen in mittelständischen Unternehmen und den Kommunen.“
Gestoppt wird die Förderung für Solarkollektoren, Biomasseheizungen, kleine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, Wärmepumpen sowie für Klimaschutzprojekte in Kommunen und das Programm zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau.
„Die Sperre beim erfolgreichen Marktanreizprogramm gefährdet nicht nur unzählige Arbeitsplätze in NRW und die Entwicklung einer innovativen Branche, sondern erweist auch dem Klimaschutz einen Bärendienst.
Wir Grünen fordern daher eine Aufstockung der Mittel, denn die Entscheidung von Schwarz-Gelb inmitten der Wirtschaftskrise trifft die zahlreichen mittelständischen Unternehmen und das Handwerk besonders hart. Sie hatten im Vertrauen auf die Seriosität der Politik investiert. Die Ökobranche in NRW und ganz Deutschland erwartet einen starken Markteinbruch. Weiterhin wird die Beibehaltung der Haushaltssperre dramatische Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft der Hausbesitzer haben.
Gerade jetzt in der Wirtschaftskrise sind diese Mittel besonders wichtig. Laut dem Bundesumweltministerium bringt jeder Fördereuro, der aus Bundesmitteln zum ökologischen Umbau der Gesellschaft genutzt wird, bis zu acht Euro an privaten Investitionen. Diese Bundesmittel bringen also einen doppelten Gewinn: zum einen setzen sie nachhaltige Anreize, Energie zu sparen und künftig weniger CO2 auszustoßen. Zum anderen werden Arbeitsplätze im Handwerk und im Mittelstand geschaffen und gesichert. Diese Impulse brauchen wir im Bergischen Land!“ so Shafik abschließend.
04.05.2010
NRW darf nicht länger Schlusslicht im Umweltschutz sein – GRÜNE fordern: Ein Klimaschutzgesetz muss her!
Die schwarz-gelbe Landesregierung in NRW tritt den Klimaschutz mit Füßen. Unter Ministerpräsident Rüttgers wurden jegliche Klimaschutzvorgaben aus dem Landesentwicklungsgesetz vor allem deshalb gestrichen, damit der inzwischen gerichtlich gestoppte Bau des Kohlekraftwerks Datteln weitergeführt werden kann.
"Es ist ein Skandal, dass durch die willkürliche Änderung von Gesetzen versucht wird, klimaschädliche Projekte aus politischen Interessen durchzusetzen", erklärt Nadja Shafik, stellvertretende Parteisprecherin der GRÜNEN in Wuppertal. "Deshalb unterstützen wir GRÜNE das Bündnis der Klima-Allianz und fordern gemeinsam mit den über 90 Mitgliedsorganisationen ein Landes-Klimaschutzgesetz für Nordrhein-Westfalen. Ziel ist, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und erneuerbare Energien zu fördern."
In keinem Bundesland entstehen so viele Tonnen Treibhausgas wie in NRW - pro Kopf sind es durchschnittlich sechzehn, der Bundesdurchschnitt liegt bei zehn Tonnen pro Jahr.
"Anstatt sinnvolle Maßnahmen zu entwickeln, setzt die Landesregierung auf den Bau von neuen Kohlekraftwerken, in den nächsten Jahren sind elf Neubauten geplant. Wir sagen: Bei einem konsequenten Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung in Nordrhein-Westfalen brauchen wir keine neuen Kohlekraftwerke. Selbst modernste Kohlekraftwerke setzen bei der Produktion von einer Kilowattstunde Strom aus Braunkohle etwa 950 Gramm CO2 frei. NRW darf nicht länger das energiepolitische Schlusslicht bleiben - ein Klimaschutzgesetz mit Maßnahmen gegen umweltschädliche Energieträger muss her! Dafür sammeln wir ab sofort Unterstützungsunterschriften in unserer Geschäftsstelle und an unseren Infoständen." so Shafik abschließend.
20.04.2010
GRÜNE Landtagskandidaten fordern Bell und Brakelmann zum Handeln auf
Die Wuppertaler Landtagskandidaten von Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben die WSW-Aufsichtsräte und Landtagskandidaten Dietmar Bell und Peter Brakelmann aufgefordert, im Aufsichtsrat für eine Beteiligung der WSW am Initiativkreis "Pro Wettbewerb im Strommarkt" einzutreten und sich damit gegen eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke auszusprechen.
"Bell und Brakelmann müssen jetzt Farbe bekennen!" so die GRÜNE Landtagskandidatin Nadja Shafik. "In Wuppertal große Koalition spielen und die inhaltlichen Unterschiede unter den Teppich zu kehren schadet einer nachhaltigen, zukunftsorientierten Politik."
Der Initiativkreis von 150 Stadtwerken hat sich, gestützt auf Gutachten, gegen eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke ausgesprochen. Die WSW beteiligen sich nicht.
Landtagskandidat Reiner Daams schließt sich der Analyse des GRÜNEN Bundestagsabgeordneten Dr. Hermann Ott an: "Die von der Bundesregierung geplante Laufzeitverlängerung wäre katastrophal für den Wettbewerb auf dem Energiemarkt. Bleiben die Atomkraftwerke länger am Netz würde der deutsche Strommarkt auf Jahrzehnte hinaus von den vier großen Erzeugern dominiert, also von E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall. Die bürgernahen Stadtwerke bleiben dabei auf der Strecke. Das darf die WSW nicht zulassen."
Auf die Folgen für die kommenden Generationen weist der 22jährige GRÜNE Landtagskandidat René Kissler hin: "Atomenergie ist nicht nur ökologischer, sondern auch ökonomischer Unsinn! Der Atomausstieg muss schnell kommen, begleitet von einer Energiepolitik, die auf regenerative Energien setzt. Das ist unsere einzige Chance, den Klimawandel noch aufzuhalten.“
14.04.2010
WSW sollen sich gegen Laufzeitverlängerung bei AKWs aussprechen
Die Wuppertaler GRÜNEN sprechen sich dafür aus, dass die WSW dem Initiativkreis "Pro Wettbewerb im Strommarkt" beitreten. Der Initiativkreis von 150 Stadtwerken hat sich, gestützt auf Gutachten, gegen eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke ausgesprochen.
"Wir waren sehr verwundert, dass sich die WSW nicht am Initiativkreis beteiligen. Nun ist es an Oberbürgermeister Jung und Stadtdirektor Slawig, die WSW umzustimmen." fordert Martin Möller, Kreisverbandssprecher der GRÜNEN.
Wuppertals GRÜNER Bundestagsabgeordneter Dr. Hermann Ott analysiert die Situation:
"Die von der Bundesregierung geplante Laufzeitverlängerung wäre katastrophal für den Wettbewerb auf dem Energiemarkt. Bleiben die Atomkraftwerke länger am Netz würde der deutsche Strommarkt auf Jahrzehnte hinaus von den vier großen Erzeugern dominiert, also von E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall. Die bürgernahen Stadtwerke bleiben dabei auf der Strecke. Das darf die WSW nicht zulassen."
Die Wuppertaler GRÜNEN fordern die WSW auf, sich dem Initiativkreis anzuschließen:
"Wenn die WSW wirklich eine fortschrittliche und bürgerfreundliche Energiepolitik wollen, müssen sie sich klar gegen die Laufzeitverlängerung bei AKWs aussprechen. Sonst sind die Blockheizkraftwerke und Energiedienstleistungen nur Kosmetik, um von einer knallharten Atompolitik abzulenken!" so Martin Möller abschließend.
25.03.2010
GRÜNE wählten neuen Parteivorstand
Die Jahreshauptversammlung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal wählte am 13.03.2010 einen neuen Parteivorstand für das laufende Jahr:
Als Parteisprecher wurde Martin Möller gewählt, der mit seinen Stellvertreterinnen Nadja Shafik und Annette Stratmann-Stock sowie dem Kreiskassierer Marcus Kilian den geschäftsführenden Vorstand bilden. BeisitzerInnen bleiben Monika Biskoping und Raimond Klitsch. Neu dabei sind die BeisitzerInnen Janine Bruchmann (Grüne Jugend) und Thorsten Kilian-Diekmann.
Michael Hohagen, der nach fast zehn Jahren als Parteisprecher sein Amt frühzeitig zur Wahl stellte, blickte in seiner Rede zufrieden auf die Entwicklung der letzten Jahre zurück. Drei erfolgreiche Wahlen in 2009 und die stetig wachsende Anzahl an Mitgliedern machten ihm die Entscheidung leicht, die Parteiführung zum jetzigen Zeitpunkt in neue Hände zu geben.
Mit Blick auf das desolate Bild, das die derzeitige schwarz/gelbe Landesregierung abgibt, schwor der neue Parteisprecher Martin Möller die Versammlung auf einen rein GRÜNEN Kurs für den Landtagswahlkampf ein: "Die Klientel-Politik der sozialen Ungerechtigkeit und der überholten, dogmatischen Vorstellungen in der Bildungspolitik muss nach der Landtagswahl ein Ende haben. Wir wollen den ökologisch-sozialen Politikwechsel in NRW und werden dafür bis zum 9. Mai gemeinsam werben und kämpfen."
GRÜNES Landtagstrio komplett

Die Kreisverbände von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal und Solingen wählten auf ihrer gemeinsamen Versammlung am 18.02. den dritten Direktkandidaten für die Landtagswahl im Mai.
Reiner Daams, Sprecher des Solinger Kreisverbandes, wurde einstimmig als Direktkandidat im Wahlkreis 33 gewählt. Die beiden weiteren Kandidaten, René Kissler (Wahlkreis 31) und Nadja Shafik (Wahlkreis 32) wurden bereits Ende letzten Jahres nominiert.
In seiner Bewerbungsrede schwor Reiner Daams die Mitglieder auf einen engagierten Wahlkampf ein:
"Es geht um die Zukunftsfähigkeit Nordrhein-Westfalens. Die Landtagswahl wird in den wichtigsten Zukunftsfragen darüber entscheiden, in welche Richtung es nicht nur in NRW, sondern auch im Bund weitergeht. Nur mit den GRÜNEN geht der Weg in die notwendige "Grüne Industrielle Revolution", die das Klima schützt, den Lebensraum Erde bewahrt und für 200.000 Menschen neue Arbeit schafft.
Wir müssen unser Bildungssystem sozial gerecht und leistungsfähig machen. Wir brauchen nicht nur mehr Quantität, sondern auch mehr Qualität in den Kitas, und wir wollen längeres gemeinsames Lernen statt sozialer Selektion in unseren Schulen.
Die katastrophale Lage u.a. der Bergischen Großstädte bedroht das Fundament unserer Demokratie. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat die kommunale Selbstverwaltung systematisch untergraben, und mit dem Steuersenkungsirrsinn der Merkel-Westerwelle-Regierung droht nicht nur uns die faktische Handlungsunfähigkeit.
Nur starke GRÜNE werden dafür sorgen, dass es endlich eine umfassende Gemeindefinanzreform und gezielte Finanzhilfen für überschuldete Städte gibt, sonst werden die Städte und Gemeinden zu nachgeordneten Behörden von Bund und Land degradiert."
Gemeinsam mit der Spitzenkandidatin in NRW MdL Sylvia Löhrmann aus Solingen freuen sich die GRÜNEN auf den bergischen Wahlkampf.
Keine homophoben Botschaften von Sizzla mehr: Hass-Sänger verliert seinen deutschen Konzertmanager
Wie jetzt bekannt wurde, verliert der Hass-Sänger Sizzla seinen deutschen Konzertmanager, nachdem er sich erneut homophob geäußert hat.
Dazu erklärt Marcus Kilian, Mitglied des Kreisvorstandes von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal:
„Im November letzten Jahres gab es in Wuppertal zum wiederholten Mal Protestaktionen gegen einen Auftritt des homophoben Hass-Sängers Sizzla vor dem U-Club. 50 Menschen folgten dem Aufruf von „"Wuppertal stellt sich queer", in dem auch die GRÜNEN aktiv waren. Leider fand das Konzert damals trotz aller Proteste statt. Wir hoffen sehr, dass Sizzla mit Verlust seines Konzertmanagers nicht mehr in Deutschland auftritt, denn Menschen, die offen zu Hass und Gewalt an Minderheiten aufrufen, sind in unserer Stadt nicht willkommen. Es war höchste Zeit, dass Klaus Maack und seine Agentur "contour-music" sich von Sizzla und seinen homophoben Sprüchen distanzieren. Wer in Jamaika und anderswo zu Mord und Gewalt gegen Minderheiten aufruft, darf mit seiner Musik auch bei uns kein Geld verdienen. Es ist zu begrüßen, dass diese Einsicht sich nach und nach auch bei den Konzertveranstaltern und Clubbetreibern in Deutschland durchsetzt.“
02.03.2010
Zur Wahl des Integrationsausschusses am 07.02.2010

Bei der Wahl am 07.02. erhielt die GRÜNE Internationale Liste 10,35%. Damit wurde die GRÜNE Spitzenkandidatin Marilyn Morgan als Mitglied in den Integrationsausschuss gewählt.
"Wir gratulieren Marilyn Morgan ganz herzlich zur Wahl und danken ihr wie auch den übrigen Mitwirkenden aus dem Kreis der Wuppertaler GRÜNEN und ihrer FreundInnen für die in den vergangenen Monaten geleistete Arbeit", so Kreisverbandssprecher Michael Hohagen.
Sicher wäre eine höhere Wahlbeteiligung schön und wichtig gewesen. Die gestrige Wahl stellt gleichwohl sicher, dass in die Auseinandersetzungen um die Zukunft unserer Stadt auch die Perspektive der zugewanderten Wuppertalerinnen und Wuppertaler durch den Ausschuss einfließen kann.
"Wir wissen die Belange der Wuppertaler Migrantinnen und Migranten bei Marilyn Morgan in den besten Händen und werden sie in ihrer wichtigen Arbeit nach Kräften unterstützen. Unser bundespolitisches Ziel wird es jedoch bleiben, allen hier dauerhaft lebenden Menschen das kommunale Wahlrecht zu ermöglichen", so Michael Hohagen abschließend.
Wuppertaler GRÜNE wählten zwei LandtagskandidatInnen
Auf seiner Versammlung am 25.11.09 wählte der Kreisverband Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal zunächst seine DirektkandidatInnen für die Landtagswahl am 9. Mai 2010 für die Wuppertaler Wahlkreise 31 und 32.
René Kissler, Sprecher der GRÜNEN Jugend Wuppertal, tritt im Wahlkreis 31 an, Vorstandsmitglied Nadja Shafik im Wahlkreis 32. Beide erhielten die einstimmige Unterstützung der Mitglieder. Die oder der DirektkandidatIn für den Wahlkreis 33 wählen die GRÜNEN gemeinsam mit den Solinger Mitgliedern auf einer Versammlung Anfang 2010.
„Schwarz-Gelb hat nach aktuellen Umfragen keine Mehrheit mehr in NRW. Wir werden einen harten Wahlkampf für die ökologische und soziale Wende in NRW führen mit dem klaren Ziel, die Regierung aus CDU und FDP abzuwählen“, so Nadja Shafik. „Uns GRÜNEN geht es darum, die Diskussionen um die Konsolidierung der Finanzen der Kommunen unter Nothaushalt mit der Frage nach einer nachhaltigen Qualität der Stadtentwicklung und einer deutlichen ökologischen und sozialen Perspektive für die Menschen in diesen Städten zu verknüpfen.“
„Bessere Bildung und Generationengerechtigkeit sind gerade für die jungen Menschen wichtige Themen, für die ich mich einsetzen will“, so René Kissler. „Unsere aktuelle Bildungsmisere fängt bei der Kapitulation des dreigliedrigen Schulsystems an und hört bei den katastrophalen Studienbedingungen insbesondere bei den Bachelorstudiengängen noch lange nicht auf. Grundsätzlich möchte ich gerade junge Leute dazu motivieren, sich politisch mehr einzumischen, denn heute werden die Weichen für die Welt gestellt, in der wir und unsere Kinder morgen noch leben müssen."
MdB Dr. Hermann E. Ott über 100 Tage Schwarz-Gelb
100 Tage Schwarz-Gelb - 100 verlorene Tage für den Klimaschutz
Zum Ablauf der ersten 100 Tage der schwarz-gelben Koalition erklärt Dr. Hermann Ott, Sprecher für Klimapolitik:
Die schwarz-gelbe Koalition ist mit viel grüner Rhetorik gestartet, die klimapolitische Bilanz ist jedoch negativ. Nach 100 Tagen ist nicht erkennbar wie das selbstgesteckte Klimaziel - 40 Prozent Minderung des Kohlendioxidausstoßes bis 2020 - erreicht werden soll. Umweltminister Röttgen muss aufpassen, dass er nicht als grüner Bettvorleger einer atom- und kohlelastigen Bundesregierung endet.
Die bisherigen Entscheidungen des Umweltministers sind von einer merkwürdigen Doppelgesichtigkeit geprägt: Der Klimawandel wird von Norbert Röttgen als extreme Gefahr identifiziert, doch zeigt sich die Dringlichkeit nicht im konkreten Handeln. Der Minister handelt nicht, wo er müsste. Zum Beispiel unternimmt er nichts gegen die Kohleverstromung in Deutschland. Das, was er tut, behindert den Umstieg Deutschlands in eine kohlenstofffreie Wirtschaft.
So wurde unter seiner Ägide die Solarförderung empfindlich gekürzt. Zusätzlich zu den schon zum 1. Januar 2010 erfolgten Kürzungen für Photovoltaikanlagen in Höhe von neun bis elf Prozent erfolgt nun noch einmal eine Degression von 14 bis 16 Prozent. Zu dieser Geringschätzung der Solarenergie passt auch die vorgesehene Kürzung der Forschungsmittel um ein Viertel. Ferner soll das Impulsprogramm für Kraft-Wärme-Kopplung gestoppt werden, obwohl nach übereinstimmender Ansicht aller Experten der Ausbau der KWK unverzichtbar ist für das Erreichen der Klimaziele in Deutschland.
Nicht nur der Umweltminister, auch der Rest des Kabinetts bietet ein desolates Bild beim Klimaschutz. So will Dirk Niebel Entwicklungshilfegelder mit Klimaschutzgeldern verrechnen und spielt somit Armutsbekämpfung gegen den Klimaschutz aus. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) soll nach dem Willen der Bundesregierung in 2010 nur noch 1,1 Milliarden Euro (nach 2,2 Milliarden Euro in 2009) für die energetische Gebäudesanierung bereitstellen.
Nach dem Scheitern von Kopenhagen ist es umso wichtiger, den Klimaschutz in Deutschland voranzutreiben. Nur eine Vorreiterrolle Deutschlands sorgt dafür, dass die Industrie jetzt die Technologien und Produkte entwickelt, die in fünf Jahren auf den Weltmärkten die Marktführerschaft sichert. Die schwarz-gelbe Bundesregierung versündigt sich am Klimaschutz und zerstört die Hoffnung Deutschlands auf eine wirtschaftliche Erholung mit klimafreundlichen Technologien.
02.02.2010
Offener Brief an den U-Club
Wuppertal hat keinen Platz für Homophobie - 12.11.2009
Sizzla-Konzert absagen!
Sehr geehrter Herr Rudorff,
sehr geehrter Herr Schmalenbach,
für Samstag, den 28. November 2009 ist in Ihrem Haus „U-Club“ ein Konzert von Sizzla Kalonji angekündigt. Wie Sie sicherlich wissen, hat Sizzla in der Vergangenheit wiederholt zu Gewalt und Mord an Schwulen in seinen Texten aufgefordert. In dem Lied "Pump up" ruft Sizzla offen dazu auf, schwule Männer zu verbrennen oder zu erschießen. Auch in anderen Songs ruft er zu Mord an Schwulen auf („Boom boom“ sowie in „Get to Da Point“).
Trotz einer von Sizzla unterschriebenen Erklärung in 2007, nach der er "das Recht von Menschen, ohne Gewalt zu leben, respektiert und aufrechterhält, egal welcher Religion, sexuellen Ausrichtung, Rasse, ethnischer Herkunft oder welchem Geschlechts sie angehören", hat er sich kurze Zeit später über diese Vereinbarung lustig gemacht und mit weiteren Morddrohungen reagiert. So heißt es im Lied "Nah Apologize": "Ein Rastamann entschuldigt sich nicht bei Schwuchteln, wenn ihr schwarze Menschen disst, werde ich auf euch mit meiner Waffe schießen".
Die Hamburger "Fabrik" hat das für den 30. November geplante Konzert des Schwulenhasser Sizzla bereits abgesagt. Auch die Münchener Polizei und das Stadtjugendamt sind über den am 27. November in München geplanten Auftritt informiert und prüften derzeit weitere Schritte.
Der Aufruf zu Gewalt ist in Deutschland strafbar. Sofern der Auftritt stattfindet und die besagten Songs zur Aufführung gebracht werden, machen Sie sich als Veranstalter ebenfalls strafbar.
Wir bitten Sie, das geplante Konzert von „Sizzla“ abzusagen. Dies ist auch im Interesse der allermeisten Reggae-Fans, die sich mit Gewalt- und Mordaufrufen an Minderheiten nicht identifizieren können und wollen.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Marcus Kilian
Vorstandsmitglied
Pressemitteilung
GRÜNER Erfolg in Wuppertal
Dr. Hermann Ott im Bundestag
Grund zur Freude gibt es bei den Wuppertaler GRÜNEN. Erstmals nach 20 Jahren gelang wieder einem GRÜNEN Kandidaten aus Wuppertal der Einzug in den Bundestag. Zuletzt gelang dies Annemarie Borgmann in der Wahlperiode 1983-1987.
Wir freuen uns sehr, mit Hermann Ott nicht nur einen engagierten Klimaschützer, Umweltpolitiker und Juristen in den Reihen der neugewählten Bundestagsfraktion zu wissen, sondern darüber hinaus eine Verstärkung der „Wuppertaler Bank“ im Parlament.
Mit jetzt 14 Bundestagsabgeordneten aus Nordrhein-Westfalen wird der GRÜNE Landesverband künftig noch besser Akzente für unser Bundesland setzen können.
Bedauerlich ist, dass es nicht gelang, eine Regierungsmehrheit aus CDU/CSU und FDP zu verhindern, eines der erklärten Wahlziele von Bündnis 90/DIE GRÜNEN. In der Klima- und Energiepolitik oder auch in der Wirtschafts- und Sozialpolitik wird dies voraussichtlich einen Rückfall in längst überholt geglaubte Politikkonzepte bedeuten. Dabei braucht unser Land dringend eine zukunftsorientierte soziale und ökologische Politik und keine Neuauflage neoliberaler „Reformansätze“.
Die künftige GRÜNE Bundestagsfraktion mit Hermann Ott als Experte für die Klima- und Umweltpolitik wird den Auftrag der Wählerinnen und Wähler zu konstruktiver Oppositionsarbeit annehmen und erfüllen.
Den vielen Menschen, die uns während der vergangenen Wahlkämpfe mit Rat und Tat und ihrer Wahlstimme unterstützt haben, sei auch an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt!
Pressemitteilung 23.09.2009
Verpasste Gelegenheit
Wuppertaler CDU beschädigt zielbewusst ihre kommunalpolitischen Möglichkeiten
So fällt denn die Rolle des Mehrheitsbeschaffers im Stadtrat der SPD zu. Nach zwei ausführlichen und guten Gesprächen zwischen den Partei- und Fraktionsspitzen von CDU und GRÜNEN über die Möglichkeiten einer kommunalpolitischen Zusammenarbeit fand dieser Versuch, ausgetretene Pfade zu verlassen, ein jähes Ende.
Begründet wird der einseitige Abbruch der Gespräche durch die CDU damit, dass „fundamentale“ Gegensätze festgestellt wurden. „Dies erstaunt insofern, als dass es in den bis dato geführten Gesprächen um eine Auflistung potentiell konfliktträchtiger Themen ging, die in der Folge einer weiteren Diskussion hätten zugeführt werden müssen und es sich im Übrigen bei den von der CDU genannten verkehrs- und umweltpolitischen grünen Positionen wahrlich nicht um Neuigkeiten handelt. Der Fundamentalismus ist da wohl doch eher bei der CDU zuhause“, so Michael Hohagen, Vorstandssprecher der Wuppertaler GRÜNEN.
Handlungsleitend für den Versuch der Wuppertaler GRÜNEN, über konstruktive Gespräche mit der stärksten Ratsfraktion Bewegung in die kommunalpolitische Szenerie zu bringen, war nicht etwa das Gefühl einer besonderen weltanschaulichen Nähe von CDU und GRÜNEN, sondern die Einsicht in die Notwendigkeit einer Beendigung der lähmenden und erfolglosen großen Koalition im Rathaus. Wir nehmen zur Kenntnis, dass der entsprechende Wunsch bei der CDU wenig ausgeprägt ist, zumal die Mehrheit der Wuppertaler SPD offensichtlich diese christdemokratische Sichtweise teilt. So werden wir denn noch eine Weile mit einer Fortsetzung großkoalitionärer Zukunftssicherungsbemühungen leben müssen.
„Nach dem absehbaren Scheitern dieser Neuauflage der Zusammenarbeit zwischen CDU und SPD werden im Rat bis zur nächsten Kommunalwahl keine dauerhaften politischen Mehrheiten mehr herstellbar sein“ so Michael Hohagen abschließend.
Bärbel Höhn kommt!
„Aus der Krise hilft nur GRÜN“ - GRÜNE Ideen für die Gestaltung unserer Zukunft
Samstag, 19. September 2009, 10:30 Uhr
Johannes-Rau-Platz, Wuppertal-Barmen
mit MdB Bärbel Höhn, MdL Sylvia Löhrmann (Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Landtag NRW) und Dr. Hermann Ott (Bundestagskandidat Wahlkreis Wuppertal I), Moderation: Oliver Keymis
Bärbel Höhn ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Bundestagsfraktion und zuständig für die Bereiche Umwelt, Energie, Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Tierschutz, Bauen und Verkehr. Auf der Liste von Bündnis 90/DIE GRÜNEN NRW kandidiert sie erneut als Spitzenkandidatin für den Deutschen Bundestag.
Ein thematischer Schwerpunkt der Bühnentour ist hochaktuell: Die Entwicklung der Elektromobilität ist jetzt sogar auch von der Großen Koalition als wichtig erkannt worden - allerdings besitzt das Konzept in der vorgelegten Form leider keine Initialzündung: Es fehlt ein konkretes Markteinführungsprogramm, dem Strom aus Erneuerbaren Energien wird kein Vorrang eingeräumt und es existiert keine annähernde Umsetzung des Zieles, Deutschland zum Vorreiter für diese neue Technologie zu machen.
Dass Deutschland zum Vorreiter für Erneuerbare Energie geworden ist, lag an der Mischung von Forschung und der konkreten Förderung von Anlagen. Dieses Erfolgsrezept macht auch bei der Elektromobilität Sinn. 5000 € Zuschuss für den Kauf eines Elektroautos – eine GRÜNE Forderung – würde die Markteinführung von Elektroautos extrem beschleunigen. Dem Entwicklungsplan fehlt ohne die Unterstützung bei der Markteinführung ein wesentlicher Erfolgsfaktor!
„Gerade für Wuppertals Autozulieferindustrie kann die Förderung der Elektromobilität – wie auch die grundsätzliche Orientierung auf den Ausbau Erneuerbarer Energien – ein wichtiger Jobmotor sein“, so Dr. Hermann Ott. Als Wissenschaftler am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie hat er jahrelang im Bereich Klimaschutz geforscht und Konzepte für einer Wende in der Klimapolitik entwickelt. Dr. Hermann Ott ist Direktkandidat der Wuppertaler GRÜNEN und wird mit seinem guten Listenplatz in NRW voraussichtlich in den nächsten Deutschen Bundestag einziehen.
Neben den Redebeiträgen von Bärbel Höhn, Sylvia Löhrmann und Dr. Hermann Ott sollen auch die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen und sich an der Diskussion über GRÜNE Mobilitätskonzepte beteiligen.

GRÜNE Heißluftballonfahrt
Am 12.09. konnten die Gewinnerin und der Gewinner unseres Preisausschreibens mit unserem Bundestagskandidaten Dr. Hermann Ott das Bergische Land aus der Vogelperspektive genießen.
Einladung zum GRÜNEN Sommerfest mit Renate Künast
Am Samstag feiern Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal von 10-14 Uhr ihr Sommerfest auf dem Laurentiusplatz. Dr. Hermann Ott ist der GRÜNE Wuppertaler Kandidat für die Bundestagswahl und gemeinsam mit dem GRÜNEN Kreisverband Gastgeber auf diesem Fest.
Ein buntes Programm bietet Spaß und Information für Groß und Klein:
Eine Clownsfrau treibt ihren Schabernack, Neugierige können auf Elektrofahrrädern eine Probefahrt unternehmen, ein neues Spiel wird vorgestellt und natürlich auch sofort ausprobiert: Streetboccia ist bereits bei vielen Jugendlichen beliebt, weil es überall – auch mitten in der Stadt! – gespielt werden kann …
Eine Live-Band rund um den Wuppertaler Musiker Burkhard Heßler sorgt für karibische Klänge, die zu dem (hoffentlich!) spätsommerlichen Wetter passen.
Kulinarisch Interessierte können sich mit biologisch-dynamischem Obst und Gemüse eindecken oder leckere Bergische Waffeln verspeisen.
… und natürlich gibt es viele Informationen rund um GRÜNE Politik!
Prominente Gäste sind Renate Künast (12 Uhr), Spitzenkandidatin und Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Deutschen Bundestag sowie Sylvia Löhrmann, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Landtag NRW.
Cem Özdemir in Wuppertal
"Aus der Krise hilft nur GRÜN" - GRÜNE Antworten auf die Wirtschafts- und Klimakrise
Mittwoch, 09.09.2009 11 Uhr, Alter Markt, Wuppertal-Barmen
Mit: Cem Özdemir, Bundesvorsitzender Bündnis 90/DIE GRÜNEN und Dr. Hermann Ott, Bundestagskandidat Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Wahlkreis 103 Wuppertal I
Moderation: Daniela Schneckenburger, Landesvorsitzende Bündnis 90/DIE GRÜNEN NRW
"Die Zukunft ist erneuerbar. Eine Antwort der GRÜNEN auf die Wirtschafts- und Klimakrise sowie auf die energiepolitischen Herausforderungen ist der verstärkte und konsequente Ausbau der Erneuerbaren Energien", so Hermann Ott, Bundestagskandidat der GRÜNEN in Wuppertal im Vorfeld der Bühnenaktion am 09. September. "Klimaschutz ist längst eine ökonomische Frage und wird auch immer mehr zu einer sozialen. Eine ambitionierte Klima- und Umweltpolitik mindert nicht nur die Kosten in der Zukunft, sie rechnet sich auch heute schon: Die Energiewende ist zum Jobmotor geworden. Bereits jetzt gibt es ca. 280.000 Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien, weitere Hunderttausende werden in den nächsten Jahren entstehen – und das Bergische Land mit seinen qualifizierten Arbeitskräften ist hervorragend aufgestellt, um diese Unternehmen anzuziehen."
Mit dem Grünen New Deal wollen die GRÜNEN in den nächsten vier Jahren auch durch den weiteren Ausbau der Erneuerbaren 1 Million neue Jobs schaffen. Wie – darüber will der Bundesvorsitzende Cem Özdemir am 09.09. in Wuppertal auf dem "Alter Markt" informieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. Für Cem Özdemir ist klar: Mit dem Grünen New Deal stellen wir die Weichen für eine Wirtschaftspolitik, die den Rahmen für neue nachhaltige Arbeitsplätze schafft. Doch was bedeuten diese Ideen für die Menschen in Wuppertal? "Wir GRÜNE wollen und können etwas bewegen, und das wollen wir auch klar machen", erklärt Hermann Ott, "wir hoffen auf eine lebendige Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt zum Green New Deal."
Mal richtig abschalten! Atomkraft - Nein Danke!
GRÜNE mobilisieren zur bundesweiten Anti-Atom-Demonstration am 5. September in Berlin
Sonderzug NRW macht auch Halt am Wuppertaler Hauptbahnhof an: 04:42/ab: 04:54 Uhr
In einem breiten Bündnis mit Bürgerinitiativen und NGOs mobilisieren Bündnis 90/DIE GRÜNEN zu der bundesweiten Anti-Atom-Demonstration in Berlin und unterstützen den Anti-Atom-Treck aus dem Wendland.Der Anti-Atom-Sonderzug aus NRW fährt von Trier nach Berlin und wird um 04:42 Uhr auch in Wuppertal halten. Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal sind mit dabei.
GRÜNE erneut mit Rekordergebnis
Auch der zweite von drei wichtigen Wahlsonntagen endete für die Wuppertaler GRÜNEN erneut mit einem Rekordergebnis von 15,33%. Wir danken allen, die mit dazu beigetragen haben.
Nicht nur konnten gegenüber dem ohnehin schon sehr guten Wahlergebnis von 2004 weitere 3% bei der Wahl zum Rat der Stadt hinzugewonnen werden. Mit Klaus Lüdemann gelang es erstmals einem GRÜNEN Kandidaten, einen Wahlbezirk direkt zu gewinnen. Dies freut uns auch deshalb besonders, weil es ein Hinweis auf die wachsende Zustimmung in der Bevölkerung für GRÜNE Politik in unserer Stadt ist.
Mit 10 Stadtverordneten und nunmehr 26 BezirksvertreterInnen haben sich Bündnis 90/DIE GRÜNEN auch in Wuppertal deutlich als drittstärkste politische Kraft erwiesen. Auch die Kandidatur von Lorenz Bahr für das Amt des Oberbürgermeisters hat erfolgreich zum sehr guten GRÜNEN Ergebnis bei der Kommunalwahl beigetragen. Wie schon in der Vergangenheit hat Lorenz Bahr auch in diesem Wahlkampf mit großem Einsatz und viel Überzeugungskraft die politischen Ziele der GRÜNEN einer breiten Öffentlichkeit vermitteln können.
Sollte es in bevorstehenden Gesprächen mit anderen Parteien möglich werden, eine Fortsetzung der Großen Koalition im Rathaus zu verhindern, wäre dies eine weitere erfreuliche Konsequenz aus unserem guten Abschneiden bei der gestrigen Wahl. Wir sind sicher auch bei der bevorstehenden Bundestagswahl mit einem erneuten Wahlerfolg in Wuppertal zum Einzug unseres Bundestagskandidaten Dr. Hermann Ott unseren Beitrag leisten zu können und hoffen auch hier wieder auf breite Unterstützung der Wählerinnen und Wähler.
GRÜNE Bildungstour am 26.08.

Kinderbildungsgesetz (KiBiz) hat das Probejahr nicht bestanden
Anlässlich des Besuches von NRW-Familienminister Armin Laschet in Wuppertal und der GRÜNEN Bildungstour äußert sich Lorenz Bahr, Oberbürgermeisterkandidat der GRÜNEN:
"Herr Laschet, da Sie heute zur Unterstützung von Peter Jung vor Ort sind, hören Sie vielleicht unseren Appell: Überarbeiten Sie KIBIZ zu einem modernen Betreuungs- und Bildungsgesetz, von dem alle profitieren, solange Sie noch Zeit haben! Denn das Kindergartenjahr läuft und die Verhältnisse in den Einrichtungen sind teilweise katastrophal.
"Mit Beginn des Kindergartenjahres feierte das Kinderbildungsgesetz Geburtstag. Die Bilanz aller PraktikerInnen, die in dem Berufsfeld arbeiten, ist eindeutig. Mit dem Gesetz konnte die Landesregierung keines ihrer selbst gesteckten Ziele erreichen, im Gegenteil: "Die Rahmenbedingungen für Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern haben sich durch das Kinderbildungsgesetz deutlich verschlechtert", so Lorenz Bahr.
Es gebe weniger Qualität in der pädagogischen Arbeit durch eine schlechtere Fachkraft-Kind-Relation, mehr Bürokratie und eine schlechtere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bedingt durch eine unflexible und viel zu frühe Festlegung auf Betreuungszeiten.
Gerade bei den Unterdreijährigen haben sich die Betreuungsschlüssel durch KiBiz verschlechtert. Bis 2008 wurden in NRW noch Familiengruppen gefördert; im heutigen Gruppentyp I steht lediglich eine Erzieherin für 15 Kinder über drei Jahren zur Verfügung und eine Erzieherin für fünf Kinder unter drei Jahren. Im jetzigen Gruppentyp II (Krippengruppe) beträgt der Schlüssel zehn bis zwölf Kinder unter drei Jahren auf zwei Fachkräfte. Das bedeutet, eine Kraft muss bis zu sechs Babies und Kleinkinder betreuen!
"Das KiBiz dient dazu, durch weniger Personal pro Kind billigere Betreuungsplätze zu schaffen. Darunter leidet die gesamte pädagogische Arbeit. Eine positive und enge Bindung an die vertrauten Betreuungspersonen ist im Elementarbereich Grundvoraussetzung für die Persönlichkeitsentwicklung und den Wissenserwerb. Denn Kinder lernen nur dann, wenn Sie sich geborgen fühlen. Internationale Studien belegen die deutlich positiven Effekte einer günstigen Fachkraft-Kind-Relation. Die Bildungsforschung fordert Schlüssel von drei bis vier Kindern unter drei Jahren auf eine Fachkraft (statt fünf bis sechs im KiBiz) und sechs bis acht Kindern (KiBiz dreizehn) über drei Jahren auf eine Fachkraft (wie z.B. in Finnland oder Schweden)," so Lorenz Bahr abschließend.
Mit Jürgen Trittin in Wuppertal

Die ersten Regenwolken haben sich verzogen, das Wetter wird wieder schöner in Wuppertal. Einige BürgerInnen sind schon stehengeblieben am Grünen Stand der „Pappenschlacht und tragen ihre Botschaften ein. Zeit für eine neue Baumschutzsatzung kann man lesen, oder Zeit für mehr BürgerInnenbeteiligung aber auch konkrete Forderungen für Wuppertal wie „Wir brauchen bei 12.000 leeren Wohnungen auf der Talachse eine neue Innenstadtentwicklung!“.
Dann trifft er ein, der Grüne Wahlkampfbus des Grünen Spitzenkandidaten, jedes Gramm CO-2 das er ausstößt, wird über Atmosfair ausgeglichen. „Eine Notlösung, solange es keine batteriebetriebenen Kleinbusse gibt“, wie Trittins Begleitmannschaft zu denken gibt.
Neben dem Moderator der Veranstaltung, dem Grünen Landtagsvize Oliver Keymis aus Düsseldorf haben sich auch der Wuppertaler Bundestagskandidat Hermann Ott und OB-Kandidat Lorenz Bahr auf dem Alten Markt eingefunden.
Der erläutert gerade den BürgerInnen die Konzeption der Wuppertaler Grünen zu einem Gründerzentrum für Energieeffizienz, in dem man die Kompetenzen in der Stadt zu diesem Thema bündeln will.
Auch Hermann Ott hat in seinem bisher bereits einiges für den Klimaschutz geleistet, ist er doch der Leiter des Büros des international renommierten Wuppertal- Institutes für Klimaschutz in Berlin. In den kommenden Jahren, so sagt er, will er seine Kompetenzen auf diesem Gebiet in die neue Bundestagsfraktion einbringen. Die Lage werde bedrohlich, in zehn Jahren werde der Nordpol vermutlich zum ersten mal in der Geschichte der Menschheit eisfrei sein. „Wir wissen nicht, was das mit dem Klima macht“, so Ott.
Oliver Keymis begrüßt inzwischen auch Jürgen Trittin in der Runde und schnell ist man beim Thema. Die Vorschläge, die neuerdings die SPD für vermeintlich 4 Mio. neue Jobs macht. „Nein“, sagt Trittin, so gehe das nicht. Man könne nicht bei den Grünen ein Programm abschreiben, es in einen falschen Zeithorizont packen und mal vier nehmen. „Wir legen ein belastbares Konzept vor, wir rechnen uns nicht schön, wir arbeiten nicht nach dem Konzept ‚im Himmel ist Jahrmarkt’“ skizziert er die Grünen Ideen in Abgrenzung zur SPD.
Die Grünen wollen es bescheidener und: vor allem ehrlicher. Eine Million neue Arbeitsplätze lautet das auch so schon sehr ehrgeizige Ziel. Aber sie sind machbar. Nicht nur durch eine Initiative den öffentlichen Nahverkehr zu stärken, auch durch eine Bildungsinitiative, die 185.000 neue Arbeitsplätze in den Kindertagesstätten, bei LehrerInnen und an der Hochschule schaffen soll.
(Alles im Detail unter
www.gruene.de)
200.000 Arbeitsplätze wolle man schaffen, indem man durch Absenkung der Sozialversicherungsbeiträge die Menschen aus der Schwarzarbeit hole, was durch eine Vermögensabgabe für alle diejenigen, die mehr als eine Million besitzen, geschehen soll.
Vor allem in der Rentenpolitik, sagt Trittin, müsse sich etwas ändern. Jede/r der mindestens 33 Jahre gearbeitet habe, müsse eine Rente beziehen, die oberhalb der Sozialhilfe liege. Auch der Regelsatz für Hartz IV Empfänger müsse auf mindestens 420 € angehoben werden. Finanzieren wolle man das durch die Grüne Bürgerversicherung, in die alle BürgerInnen einzahlen. „Das spart uns 10 Mrd aus dem Gesundheitsfonds“, argumentiert Trittin.
Die Bürgerinnen und Bürger Wuppertals greifen die Gelegenheit beim Schopf und stellen dem Gast aus Berlin zahlreiche Fragen. Von der Finanzmarktkrise über den Tierschutz bis zur Piratenpartei: überall zeigt sich, das nachhaltige Grüne Konzepte der Krise die Stirn bieten können und zugleich auch eine Chance sind. Das habe schon das Erneuerbare Energien Gesetz gezeigt, mit dem damals die erste Rot-Grüne Regierung in Deutschland einen Paradigmenwandel in der deutschen Politik eingeleitet habe, so Oliver Keymis, an dem ja Jürgen Trittin, der „Vater des Grünen Wirtschaftswunders“ wie ihn Oliver schmunzelnd nennt, nicht ganz unbeteiligt gewesen sei.
21.08.2009 www.gruene-nrw.de
Energetische Sanierung & Denkmalschutz
Öffentliches Fachgespräch am Dienstag, den 26.05.
ab 19 Uhr Kirche auf dem Ölberg (Rolandstraße)
Teilnehmer:
Matthias Kaufmann (Architekt)
Stefan Bürk (Verbraucherberatung)
Andreas Bein (Firma Söhn)
Dr. Ludger J. Sutthoff (LVR - Amt für Denkmalpflege im Rheinland)
Moderation: Dr. Hermann Ott, Bundestagskandidat
Die Wuppertaler GRÜNEN haben sich für einen nachhaltigen Denkmalschutz ausgesprochen. Michael Hohagen, Vorstandssprecher: „Wir sind für den Erhalt der über 4000 Denkmäler in Wuppertal und akzeptieren, dass diese Gebäude nicht beliebig verändert werden dürfen. Gleichwohl müssen auch moderne Nutzungen nach Einzelfallprüfung durch die Denkmalbehörde möglich sein. Dazu gehört insbesondere das Anbringen von Solarkollektoren.“
In einem Fachgespräch möchten die GRÜNEN mit Experten über den Stand des Denkmalschutzes und die aus ihrer Sicht notwendigen Veränderungen diskutieren.
Dr. Ott, Klimawissenschaftler und Bundestagskandidat für Bündnis 90/DIE GRÜNEN, fordert angesichts der derzeitigen "Warnschüsse" des Klimasystems ein konsequentes Umdenken: "Wir müssen alle Möglichkeiten zur CO2-Reduktion nutzen um den Klimawandel aufzuhalten. Gerade die engagierten Eigentümerinnen und Eigentümer von Denkmälern haben eine Pilotfunktion bei der Sanierung im Bestand. Und wir sehen ja Gott sei Dank, dass sich Denkmalschutz und Energiesparen ganz wunderbar vereinbaren lassen.“
Die Anregung zu der Veranstaltung kam vom Elberfelder Bezirksvertreter, Klaus Lüdemann, nach der Besichtigung des Hauses Sophienstrasse 5a. Dieses inzwischen
preisgekrönte Sanierungsprojekt wird zu Beginn der Veranstaltung von Matthias Kaufmann vorgestellt.
Information und Beratung gegen Rechts:
Infobroschüre über rechte Musik, Symbole und Organisationen. Eine Unterrichtsmappe mit lokalem Bezug. |
Beratungsnetzwerk_Rechtsextremismus.pdf Ansprechpartner/innen vor Ort |
Kommunalwahltermin erneut auf der Kippe
Am 5. Mai 2009 verhandelt der Verfassungsgerichtshof NRW in den Verfahren betreffend die Festlegung des Kommunalwahltermins auf den 30. August sowie die Abschaffung der Stichwahl der Ober-/BürgermeisterInnen und Landräte. Eine Entscheidung soll in beiden Verfahren voraussichtlich noch im Mai verkündet werden.
Bündnis 90/DIE GRÜNEN hatten gegen den zusätzlichen Wahltermin geklagt, der die Wahlbeteiligung schwächt und unnötige Kosten verursacht. Sie forderten die Landesregierung von CDU und FDP stattdessen auf, die Kommunalwahl mit der Bundestagswahl am 27. September durchzuführen.
Demo "Wuppertal wehrt sich!"

Am 17.03. demonstrierten Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern gegen die Kürzungen der Landesregierung. Mit dabei die FraktionssprecherInnen Gerta Siller, Peter Vorsteher und der GRÜNE Oberbürgermeister-Kandidat Lorenz Bahr.
Der Protest geht weiter:
Neuer Parteivorstand
Die Jahreshauptversammlung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal wählte am 07.03.09 den Parteivorstand 2009-2010. Neu bzw. wieder in den Vorstand des Kreisverbandes gewählt wurden
Michael Hohagen (Parteisprecher), Regina Orth und Cornelia Krieger (Stellvertretende Parteisprecherinnen), Martin Möller (Kreiskassierer) und die Beisitzer/innen Monika Biskoping, Marcus Kilian, Nadja Shafik und Raimond Klitsch.
Internetkampagne 42Millionen.de
42Millionen.de ist eine Antwort auf das neue, durchsichtige Wahlmanöver der Landesregierung. Immer wieder hören wir von Bürgerinnen und Bürgern, dass der zusätzliche Termin bei ihnen auf Unverständnis stößt. Dabei geht es nicht nur um die zusätzlichen Kosten, sondern auch darum, dass drei Wahltermine innerhalb von dreieinhalb Monaten geschaffen werden. Das schürt Politikverdrossenheit, schadet der Demokratie und schwächt letztlich durch eine voraussichtlich geringere Wahlbeteiligung die Legitimation der neu gewählten Mandatsträgerinnen und Mandatsträger. Der einzig sinnvolle Wahltermin ist der 27. September, an dem auch der Bundestag gewählt wird.
Auf der Website sammeln wir u.a. Antworten auf die Frage:
Wie könnten die 42 Mio. Euro in den Kommunen sinnvoller ausgegeben werden?
Die Antworten sind vielschichtig – auch für Wuppertal. Viele der bisher gemachten Vorschläge beziehen sich auf den Bildungsbereich: Von einer "weiteren Gesamtschule" über „kostenloses Schulmittagessen“, „mehr Lehrer und Lehrerinnen“, „mehr Betreuungsplätze“ bis hin zu „Integrationsprojekte intensivieren“ reichen die Vorschläge. Bei anderen Einträgen wird der Wunsch nach mehr Bürgerbeteiligung ausgesprochen, aber auch die Felder Jugend, Soziales, Stadtteilarbeit, Integration, Erhalt öffentlichen Eigentums u. v. m. werden genannt. Die Seite enthält zudem einen Blog, um mit den Besuchern und Besucherinnen der Seite ins Gespräch zu kommen. Machen Sie mit!
Keine Kommunalwahl am 7. Juni
Schallende Ohrfeige für die Landesregierung
Das Landesverfassungsgericht hat den geplanten Termin für die nordrhein-westfälische Kommunalwahl am 7. Juni aufgehoben. Die Landesregierung hatte den eigentlich erst für den Herbst anstehenden Urnengang auf den Tag der Europawahl vorziehen wollen. Die Richter in Münster gaben einer Klage von SPD und GRÜNEN dagegen statt.
Michael Hohagen, Parteisprecher Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal:
„ Das Landesverfassungsgericht hat den zwischen FDP und CDU zugunsten des kleineren Koalitionspartners ausgekungelten Wahltermin der Kommunalwahl 2009 gekippt. Damit folgt das Gericht einer entsprechenden Klage von GRÜNEN und SPD. Es kann nicht sein, dass Partikularinteressen einer Partei dazu dienen, Gesetze und Verordnungen zu erlassen. Wahltermine sind nicht einer parteitaktischen Strategieentscheidung unterzuordnen.
Lorenz Bahr, Stadtverordneter und Oberbürgermeisterkandidat von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN Wuppertal:
Die Entscheidung des Gerichtes ist eine schallende Ohrfeige für die Landesregierung, speziell für die FDP mit ihrem Generalsekretär Lindner, dem es an Anstand und politischer Moral mangelt. Ich hoffe, dass sich die Landesregierung nun eines Besseren belehrt und die Kommunalwahl auf den Termin der Bundestagswahl legt. Ansonsten würde sie bei einem separaten Wahltermin landesweit 42 Mio Euro zusätzlich an Steuergeldern verbrennen. Durch Steuererleichterungen, wie sie Herr Lindner fordert, sind derartige Mehrausgaben, die die FDP produziert, nicht wieder herein zu holen.“
Wahltermin auf der Kippe?
GRÜNE jetzt schon gut aufgestellt
Mit Spannung erwarten die Wuppertaler GRÜNEN das für den 18.02. angekündigte Urteil des Verfassungsgerichts, ob die von CDU und FDP geplante Zusammenlegung von Kommunalwahl und Europawahl verfassungswidrig ist. Die Mitgliederversammlung des Kreisverbands beschloss dennoch am Samstag, den 10.02. die Kernthemen ihres Kommunalwahlprogrammes 2009 und beauftragte den Vorstand mit dem weiteren Verfahren, sollte die Wahl doch auf den Herbst verschoben werden. Die Ratsreserveliste und alle anstehenden Personalfragen wurden bereits im Oktober beschlossen.
Michael Hohagen, Parteisprecher:
"Der Klage von SPD und GRÜNEN gegen den vorgezogenen Wahltermin werden gute Chancen eingeräumt. Es darf kein Wahltermin zu Gunsten der Partikularinteressen einer kommunal unbedeutenden, kleinen und in sich zerstrittenen Partei festgesetzt werden. Und es darf nicht dazu kommen, die Wahlergebnisse dann mehr als vier Monate auf Eis zu legen, weil der amtierende Rat noch im Amt ist und gleichzeitig der neue schon in den Startlöchern steht. Dennoch sind wir jetzt inhaltlich und personell für jeden Wahltermin gut aufgestellt."
Lorenz Bahr, Oberbürgermeister-Kandidat:
"Die Kernthemen GRÜNER Kommunalpolitik sind Ökologie, Ökonomie und soziale Themen. Dass Wuppertal besonders hier Nachholbedarf hat, sehen wir bei den Themen kostenfreies Mittagessen für Schülerinnen und Schüler, Bau der JVA auf dem Scharpenacken, Baumschutzsatzung und Stadtteilentwicklung am Beispiel Frowein-Gelände. Es geht auf Dauer nicht gut, die Themen gegeneinander zu diskutieren, wenn es um die gleiche Stadt und die hier lebenden Menschen geht. Wir werden die Große Koalition dort in Frage stellen, wo sie besonders schlecht aufgestellt ist, nämlich bei ihren "Leuchtturmprojekten". Denn uns reicht der kleinste gemeinsame Nenner nicht. Wir wollen Wuppertal voran bringen."
Resolution "Leben für unsere Stadtteile" unterstützen
Am 18.01. fand die erste Demonstration gegen die Kürzungen der Landesregierung von bisher 2 Millionen EUR für die soziale Stadtteilarbeit statt. Anlass war der geplante Besuch von Ministerpräsident Rüttgers zur Wiedereröffnung der Wuppertaler Oper, den er jedoch kurzfristig absagte.
Wir rufen dazu auf, die Resolution "Leben für unsere Stadtteile!" der Initiative Nachbarschaftsheim Ostersbaum zu unterstützen.
Die Resolution kann online unterzeichnet werden. Hierzu folgen Sie bitte folgendem Link: http://www.nachbarschaftsheim-wuppertal.de




























